Injas DOGumenta 14 (1)

Endlich wieder documenta in Kassel. Wie vor 5 Jahren will ich euch in losen Folgen das eine oder andere Kunstwerk nahe bringen. Bei der documenta 13 hatte es mir viel Spaß gemacht, vor allem vor den zahlreichen „Außenwerken“ zu posen.
Heute musste ich mir unbedingt das Werk anschauen das am auffälligsten ist. Das riesige Parthenon der Bücher. Es soll der Akropolis von Athen nachgebaut worden sein. An einem Stahlgerüst hängen an einer Seite lauter in Folie eingeschweißte Bücher, die andere Seite ist wohl noch nicht fertig. Es fehlen noch viele Bücher. Es müssen Bücher sein, die irgendwann und irgendwo mal verboten waren. Blöd,dass man Bücher verbietet ,aber das hat es wohl immer mal gegeben. Genauso wie man nicht überall sagen darf was man denkt. Naja, ich darf ja auch nicht immer bellen wenn ich meine, es tun zu müssen. Also zurück zum Kunstwerk. Eigentlich eine coole Idee,so die Welt aufrütteln und auf Missstände hinweisen zu wollen. ABER : KEINE neue Idee!
Die Künstlerin Marta Minujin hat fast das gleiche Werk vor vielen Jahren schon mal in Buenos Aires installiert. Ist das jetzt besonders kreativ und interessant genug für unsere documenta 14?
Zu übersehen ist es jedenfalls nicht.
Ich wollte mich gern in dem Bauwerk fotografieren lassen, wo so viele Leute herumliefen. Aber die Security war sofort zur Stelle und gab mir einen Platzverweis. „Sorry, no dogs inside!“ Wir haben trotzdem noch ganz schöne Fotos machen können.
© M.Kittner                                                  Fotos: M.Kittner

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