DHB-Pokal: MT zieht ins Viertelfinale ein

DHB-Pokal: MT zieht ins Viertelfinale ein

MT zieht ins Viertelfinale ein

Eine Runde weiter! Die MT Melsungen hat das Viertelfinale im DHB-Pokal perfekt gemacht. Die Nordhessen gewannen am Dienstagabend verdient beim SC DHfK Leipzig 27:21 (14:12).

Nur 48 Stunden nach der intensiven Partie gegen Magdeburg stellte sich zunächst die Frage, wie es mit den Kräften bei der MT Melsungen in diesem Achtelfinale bestellt ist. Sagen wir es so: Von Müdigkeit war keine Spur. Im Gegenteil: Die Gäste machten von Beginn an einen äußerst aufgeweckten Eindruck.

Leipzigs Trainer Runar Sigtryggsson hatte sich etwas überlegt. Sein Team deckte in einer offensiven Variante. Marko Mamic versuchte die Wege von MT-Spielmacher Erik Balenciaga einzuengen. Und im Angriff probierten es die Gastgeber direkt mit einem siebten Feldspieler. Allein, es nützte nichts.

Denn die Nordhessen fanden gute Lösungen und erwiesen sich als sehr effizient im Abschluss. Außerdem zogen sie sich nach eigenem Angriff blitzschnell zurück und zwangen Leipzig in den Positionsangriff – und dabei bissen sich die Sachsen vor allem am stabilen Innenblock um Abwehrchef Adrian Sipos mehrfach die Zähne aus. Nicht zuletzt zeigte Nebojsa Simic sein Können im Tor – und er traf sogar zum 5:2 aus MT-Sicht in den verwaisten Leipziger Kasten (9. Minute).

Kurzum: Die MT bestimmte die Partie und setzte sich nach einem 4:0-Lauf nach den Treffern von Rogerio Moraes, Ivan Martinovic, David Mandic und Timo Kastening beim Stand von 7:12 mit fünf Toren ab (21.). Es lief für die Melsunger. Sigtryggsson hatte genug und drückte den Auszeit-Buzzer. Und siehe da. In der Folge standen die Leipziger kompakter in der Deckung, die MT hingegen suchte zu schnell den Abschluss, und der SC kam bis zur Pause auf 12:14 heran.

Nach dem Wechsel begann die große Show der eingewechselten Torhüter. Auf Leipziger Seite stand nun Kristian Säveras zwischen den Pfosten, bei der MT kam Adam Morawski. Und vor allem der Pole vernagelte regelrecht seinen Kasten. Nach zehn Minuten wies der Melsunger Schlussmann eine Quote von mehr als 80 Prozent auf.

Diese Leistung, gepaart mit einigen Fehlern der Gastgeber, führten in der Folge zu schnellen Treffern der Melsunger, die ihren Vorsprung Stück für Stück ausbauten. Der eingewechselte Dimitri Ignatow zum Beispiel stellte auf 18:13 aus MT-Sicht (42.). Die Leipziger erlebten nicht ihren besten Tag und fanden kein Mittel gegen die souverän auftretenden Gäste.

Ganz abgeklärt spielte die Mannschaft von Trainer Roberto Garcia Parrondo die verbleibenden Minuten runter und ließ nichts mehr anbrennen. Es passte ins Bild, dass die letzte Szene des Spiels Adam Morawski gehörte, der mit seiner zehnten Parade den 27:21-Sieg besiegelte.

Info: MT             Fotos: © M.Kittner

M.Kittner

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