Huskies halten sich auch gegen die Moskitos schadlos

Huskies-Moskitos_014Personell nahm Uli Egen einige Umstellungen im Vergleich zum Spiel in Hamm vor. Michael Christ kehrte nach überstandener Grippe wieder ins Team zurück, Jakub Wiecki nahm Artjom Kostyrevs Platz in der dritten Sturmreihe ein und für Jan Loboda kam wieder Kyle Doyle zum Einsatz.

Die Moskitos, die mit nur vier nominellen Verteidigern nach Kassel reisten, sahen sich von Beginn an großem Druck ausgesetzt. Bereits das erste Überzahlspiel nutzten die Huskies zur Führung: Kyle Doyle startete über die linke Seite durch, zog nach innen und traf hoch zum 1:0 ins Tor. Bis zur 12. Minute erhöhten Tobi Schwab und Brad Snetsinger auf ein standesgemäßes 3:0, das bis zur ersten Pause bestand hatte. Die vereinzelten gefährlichen Angriffe der Gäste, die meist über die Kontingentspieler Koudys und Budd gefahren wurden, entschärfte Benjamin Finkenrath sicher.

Zu Beginn des Mittelabschnitts bekamen die Huskies drei Mal in Folge die Möglichkeit, in Unterzahl zu agieren, da Piehler, Spelleken und Moser quasi im Zwei-Minuten-Rhythmus auf der Strafbank Platz nehmen mussten. Immerhin eine der drei Powerplaychancen nutzten die Gastgeber, und zwar in Person von Sven Valenti, der per Flachschuss von der blauen Linie zum 4:0 einnetzte. Snetsingers 5:0 nach tollem Zuspiel von Schwab (32.) beantworteten die Gäste durch den Treffer von Joe Koudys, der den Puck zum 5:1 über die Linie stocherte. Benjamin Finkenrath zog sich in dieser Szene eine Zerrung im Rückenbereich zu und wurde durch Adam Ondraschek ersetzt. Brad Snetsinger setzte mit seinem dritten Treffer zum 6:1 den Schlusspunkt unter das zweite Drittel.Huskies-Moskitos_017

Auch das letzte Drittel entschieden die Huskies nach Toren von Schwab, Doyle und Glusanok bei einem Gegentreffer durch Barta mit 3:1 für sich und fuhren damit einen ungefährdeten 9:2-Sieg ein. Im Grunde nichts Ungewöhnliches, aber dennoch stellten die Schlittenhunde in diesem Abschnitt einen inoffiziellen Vereinsrekord im Treffen von Pfosten und Latte auf. Im ganzen Spiel schepperte es insgesamt neun Mal (!) neben, über oder hinter Moskitos-Torhüter Lüttges. Eine Kuriosität, für die Gäste-Coach Markus Berwanger auf der Pressekonferenz schmunzelnd nur eine (nicht ganz ernst gemeinte) Erklärung fand: Die Huskies-Spieler hätten intern eine Wette laufen, wer am häufigsten das Gestänge trifft. Wett-Sieger wäre in dem Fall Brad Snetsinger mit drei Treffern.

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