Huskies landen Pflichtsieg in Hamm

Mit Alex Heinrich als Partner in der Abwehr neben Sven Valenti starteten die Huskies am vergangenen Abend bei den Hammer Eisbären als klarer Favorit.

Dieser Rolle wurden sie anfangs auch gerecht. Zwar scheiterte Brad Snetsinger nach knapp zwei Minuten in Überzahl noch an der Querlatte, eine Minute später netzte aber Michael Christ aus kurzer Distanz zur Führung ein. Oldie Petr Sikora hatte ihn mustergültig bedient. Auch im weiteren Verlauf erarbeiteten sich die Huskies die besseren Torchancen, Ales Kreuzer verfehlte den Winkel nur knapp und Manuel Klinge verzweifelte innerhalb drei Minuten vier Mal am Eisbären-Torhüter Benjamin Voigt.

So blieb es zunächst bei der knappen Führung und die Gastgeber aus Hamm kamen Stück für Stück besser in die Partie. In der 16. Spielminute saß Kyle Doyle auf der Strafbank und musste tatenlos zusehen, wie Ibrahim Weissleder aus kurzer Distanz mit der Rückhand zum 1:1-Pausenstand traf.

Im zweiten Abschnitt brachten zahlreiche Überzahlsituationen die Huskies auf die Siegerstraße. Manuel Klinge vergab in Minute 27 zunächst noch aus glänzender Position, als er zwei freistehende Mitspieler übersah und selbst erneut an Benjamin Voigt scheiterte. Nach 29 Minuten wurde Artjom Kostyrev von Lukas Becker böse in die Bande genagelt, „5+Spieldauer“ lautete das Urteil des Unparteiischen. Da auch Ibrahim Weissleder kurz darauf die Strafbank hütete, konnten die Schlittenhunde sogar in doppelter Überzahl agieren. Dies nutzte Manuel Klinge in der 31. Spielminute, als er Benjamin Voigt nach zahlreichen erfolglosen Versuchen zuvor endlich zum 1:2 überwinden konnte. Sven Valenti erhöhte wenig später – ebenfalls in Überzahl – auf 1:3, was gleichzeitig den Pausenstand bedeutete.

Das Schlussdrittel sollte der stärkste Abschnitt der Huskies werden, denn sie verteidigten das Finkenrath-Gehäuse problemlos und erzielten in den richtigen Momenten noch zwei Treffer: Ales Kreuzer sorgte nach 44:39 Minuten nach toller Kombination über Böhm und Engel für das 1:4 und fünf Minuten später erzielte Alexander Heinrich von der blauen Linie in Powerplay den 1:5-Endstand.

Uli Egen zeigte sich nach dem Spiel nicht ganz zufrieden mit dem Auftritt seiner Jungs: „Ich hatte den Eindruck, als sei bei einigen Spielern schon das Hessenderby im Hinterkopf. Erst im letzten Drittel haben wir so gespielt, wie ich mir das vorstelle.“

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