Huskies verlieren gegen Weißwasser mit 1:4

Am gestrigen Freitagabend begrüßten die Huskies die Lausitzer Füchse in der Eissporthalle. Zum insgesamt vierten Vorbereitungsspiel für die bevorstehende Oberliga-Saison sollte das Duell mit dem Zweitligisten ein weiterer wichtiger Prüfstein für das Team von Uli Egen werden. Nach der deutlichen Niederlage sowie der schweren Verletzung von Mark Soares am vergangenen Sonntag beim Testspiel in Dresden waren Coach und Mannschaft nun also gefragt, gegen den höherklassigen Gegner die richtige Antwort zu geben.

Doch direkt vom ersten Bully weg wurden die Huskies kalt erwischt. Nach nur 33 Sekunden nutzte Matt MacKnight Petr Sikoras Ungenauigkeit im Aufbau zum Kontern und netzte schlitzohrig mit der Rückhand in die kurze Ecke ein. Sichtlich um eine Antwort bemüht, schafften es nun aber auch die Huskies vor den von Jonathan Boutin gehüteten Kasten zu kommen. Jedoch blieben sowohl die Bemühungen von Kyle Doyle, als auch die von Tobias Schwab ohne zählbaren Erfolg. Und nachdem die Huskies dann auch noch zwei Powerplay-Möglichkeiten ungenutzt ließen, schlugen die Ostdeutschen in Person des Dänen Christoffer Kjærgaard kurz vor Ende des Drittels sogar ein zweites Mal zu. So ging es also mit einem zwei Tore-Rückstand in die erste Pause.

Und auch zu Beginn des Mitteldrittels stellte sich vorerst keine Besserung im Spiel der Nordhessen ein. Immer wieder scheiterten die Schlittenhunde bereits im Aufbau an aggressiv vorstoßenden Füchsen. Erst in doppelter Überzahl brach dann endlich der Bann. Sven Valenti vollendete nach schöner Vorlage von Sikora zum 1:2-Anschlusstreffer und sorgte damit für berechtigte Hoffnung auf den Rängen der Eissporthalle. Doch abermals waren es die Lausitzer, die zuschlugen! Kurz vor Ende des Mittelabschnitts nutzte Kjærgaard einen kapitalen Bock der Kasseler Defensive zu seinem zweiten Treffer des Abends, der gleichbedeutend mit dem 1:3 war.

Das Schlussdrittel spielten die Gäste dann mit der Routine eines Zweitligisten herunter. Spätestens mit dem 1:4 durch Johan Burlin war aus Sicht der Hausherren die Messe gelesen. Die Sachsen präsentierten sich über die gesamten 60 Minuten als kompaktes Team, das heute mindestens eine Klasse cleverer agierte und somit einen nie gefährdeten Sieg einfahren konnte.

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