Kämpfende Huskies verlieren unglücklich gegen Duisburg

Personell unverändert starteten die Huskies am heutigen Abend in ihr Heimspiel gegen die Füchse Duisburg. Auch wenn heute die Playoffteilnahme noch nicht verspielt werden konnte, wurden drei Punkte angepeilt, um mit Selbstvertrauen und einer guten Ausgangsposition ins „Finale“ bei den Saale Halle Bulls zu gehen.

Mit diesem Ziel vor Augen starteten die Huskies überlegen in die Partie. In der 2. Spielminute vergaben nach Alex Heinrichs Puckeroberung Michi Christ und Artjom Kostyrev die frühe Führungschance. Der kleine Sturmlauf wurde zwei Minuten später durch eine Unterzahlphase unterbrochen, die die Gäste von der Wedau umgehend nutzten: Nur elf Sekunden benötigte Norman Hauner für das 0:1. Die Huskies ließen sich davon aber nicht schocken. Jedoch verpassten Christoph Koziol aus der Drehung und Manuel Klinge aus kurzer Distanz genauso den Ausgleich wie Petr Sikora und erneut Klinge und Koziol wenige Sekunden vor der Schlusssirene. Allerdings konnten auch die Schlittenhunde von Glück reden, dass Alexander Engels Abpraller knapp am Tor von Martin Fous vorbeistrich. Nun stand ein Mittelabschnitt an, dessen Anzahl an Höhepunkten locker für drei Spiele gereicht hätte. Zunächst hatten die Huskies nach fünfzehn Sekunden Glück, dass der Pfosten für den geschlagenen Fous rettete. Daraufhin übernahmen aber die Gastgeber wieder das Kommando und spielten sich Torchancen en masse heraus. Zunächst verzogen Koziol und Klinge aus der Kurzdistanz knapp, Alex Heinrich scheiterte an Björn Linda und auch in Überzahl wollte der Puck durch Engel und Glusanok einfach nicht über die Linie. So kam es, wie es kommen musste und die Sportlerwahrheit „Machste‘ keinen, kriegste‘ einen“ bewahrheitete sich zum Leidwesen der Blau-Weißen: Daniel Huhn erhöhte für die Füchse in Minute 30 auf 0:2 und keine 60 Sekunden später traf Preibisch sogar durch die Beine des entnervten Fous‘ zum 0:3. Fous wurde sodann durch Adam Ondraschek ersetzt und endlich fanden die Huskies auch in der Offensive ihr Glück. Zwei Powerplaysituationen brachten sie wieder ins Spiel. Zunächst verwandelte Alexander Heinrich einen Rebound nach Robitaille-Schuss zum 1:3. Nachdem dann erneut Kapitän Klinge völlig frei vor Björn Linda und wenig später die zweite Sturmreihe beste Chancen liegen ließen, klingelte es bei einer Spielzeit von 33:33 Minuten erneut: Jiri Mikesz setzte Artjom Kostyrev ein, der sehenswert in den Winkel zum 2:3 traf. Die Halle tobte und die Huskies stürmten weiter unaufhaltsam auf das EVD-Gehäuse zu. Allerdings ging es mit dem knappen 2:3-Rückstand in die zweite Pause, weil die Schlittenhunde erneut ihre Überlegenheit nicht in Tore ummünzen konnten – und weil Adam Ondraschek sensationell gegen den freistehenden Thomas Ziolkowski rettete.

Zwanzig Minuten hatten die Huskies nach der Pause noch Zeit, um zum Ausgleich zu kommen. Allerdings waren es zunächst wieder die Füchse, die zu Drittelbeginn die Möglichkeit hatten, auf 4:2 zu erhöhen. Norman Hauner stürmte frei auf Adam Ondraschek zu, scheiterte aber an den Schonern des ECK-Torhüters. Insgesamt gelang es den Füchsen nun auch, das Spiel wieder ausgeglichener zu gestalten. Zwar besaßen die Gastgeber weiterhin die größeren Spielanteile, kamen aber nur mühsam zu Torchancen. Die besten hatten Marc Roedger in der 44. Spielminute aus der Drehung und Sikora und Koziol zehn Minuten später aus kurzer Distanz. In allen Phasen behielt allerdings Füchse-Torwart Björn Linda die Oberhand. Gut zwei Minuten vor der Schlusssirene leistete sich der Duisburger Michael Hrstka ein Foul an Michael Christ. Die sich nun bietende Überzahlsituation nutzte Jamie Bartman, um Adam Ondraschek zu Gunsten eines sechsten

Feldspielers vom Eis zu nehmen. Doch leider fehlte den Huskies auch in dieser Situation das nötige Glück im Abschluss. Heinrich, Koziol und Sikora stocherten erfolglos nach dem Puck. So konnte der EVD den Sack 55 Sekunden vor Schluss endgültig zu machen – wenn auch unter unabsichtlicher Mithilfe eines Linienrichters, der mit dem Schlittschuh einen Pass von Alex Engel abfing. Christoph Ziolkowski hatte somit keine Schwierigkeiten, ins leere Tor den 2:4-Endstand zu erzielen. Trotz kämpferisch guter Leistung verloren die Huskies somit das Spiel. An der Ausgangssituation in Sachen Playoff-Qualifikation hat sich trotz dieser Niederlage allerdings wenig geändert. Am Sonntag ab 16 Uhr werden drei Punkte in Halle a. d. Saale benötigt, um in die nächste Runde einzuziehen. Dabei werden die Schlittenhunde von ca. 800 Fans begleitet, die per Sonderzug und Auto anreisen.

 

 

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