KSV: Das war knapp! Unentschieden in der Verlängerung.

Das war eine ganz knappe Kiste! In der dritten Minute der Nachspielzeit sicherte der eingewechselte Alban Meha mit einem schön gezirktelten Schuss den Löwen doch noch einen Punkt beim 2:2 gegen Eintracht Stadtallendorf. Zuvor erzielte Mahir Saglik vor 1.950 Zuschauern im Auestadion das 1:2 (79.), nachdem die Gäste durch zwei Tore von Damijan Heuser aus der ersten Halbzeit lange in Führung lagen. In einer hektischen Partie sah Lukas Iksal in der vierten Minute der Nachspielzeit die Ampelkarte.
Bei den Löwen stand Jon Mogge in der Startelf, Lukas Iksal blieb zunächst draußen. Sergej Evljuskin spielte in der Innenverteidigung, Ingmar Merle wurde als rechter Außenverteidiger nominiert. Für Adrian Bravo Sanchez blieb auch diesmal nur der Platz auf der Bank.
Bevor die Partie richtig los ging, stand es auch schon 0:1: Damijan Heuser zog nach einem Abwehrfehler der Löwen von der Strafraumgrenze ab und knallte den Ball in den linken, oberen Winkel (6.). In der Folge wirkten die Löwen völlig verunsichert und hypernervös. Im Mittelfeld waren große Lücken, viele individuelle Fehler und schwache Einzelaktionen hemmten das Spiel. Folgerichtig fiel kurze Zeit später das 2:0 für die robust auftretenden Gäste: Einen Kopfball von Felix Nolte konnte Niklas Hartmann zunächst abwehren, doch Heuser staubte in der 23. Minute zum 0:2 ab. Gift für das Nervenkostüm der Löwen. Es gelang kaum etwas, der Halbzeitpfiff war eine Erlösung für Spieler und Zuschauer. Frappierend: Keine einzige Chance konnte herausgespielt werden, einzig bei einem Schuss von Nasuf Zukorlic kurz vor der Pause musste Gästetorwart Dusan Olujic eingreifen.
Im zweiten Durchgang kamen Alban Meha und Lukas Iksal für den angeschlagenen Brian Schwechel und für Zukorlic. Die Löwen wirkten nun galliger, gingen aggressiver in die Partie. Die Folge war eine Flut von Karten, die der unsichere und nach einer klaren Linie suchende Schiedsrichter Gahis Dafi aus Erlensee verteilte. Viel besser wurde das Spiel des KSV jedoch nicht: Klare Torchancen blieben weiter Fehlanzeige, im eigenen Strafraum waren die nun immer tiefer stehenden Gäste weiter Chef im Ring. Im Gegenteil: Stadtallendorf verpasste sogar das 3:0, als Nolte den Ball an die Latte zirkelte (64.). Es gab viele Fouls, Nickligkeiten und Fehlpässe auf beiden Seiten. Aber spannend wurde es: Als die Kräfte von Stadtallendorf in der Schlussphase schwanden, konnte Mahir Saglik nach einer Flanke vom eingewechselten Marco Dawid abstauben und auf 1:2 verkürzen (79.). Als drei Minuten später Muhamet Arifi mit der Ampelkarte vom Platz musste, setzte die große Schlussoffensive vom KSV ein, die Alban Meha in der dritten Minute der Nachspielzeit mit dem Ausgleich krönte.
Weiter geht es für den KSV am kommenden Samstag, den 24. August beim SC Hessen Dreieich (15 Uhr).
 Info: O. Zehe                                                      Fotos: M.Kittner  

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