KSV HESSEN KASSEL – TSV STEINBACH HAIGER 3:2 (2:2)

KSV HESSEN KASSEL – TSV STEINBACH HAIGER 3:2 (2:2)

3:2 – „Lucky Punch“ in der Nachspielzeit
KSV HESSEN KASSEL – TSV STEINBACH HAIGER 3:2 (2:2)
Was war das denn bitte? In der Nachspielzeit sicherten sich die Löwen beim viel umjubelten 3:2-Sieg gegen Steinbach Haiger drei wertvolle Punkte. Sercan Sararer mit zwei Treffern, sowie die Steinbacher Christopher Wähling und Christoph Maier sorgten für den 2:2-Pausenstand. Die Gäste drückten nach dem Seitenwechsel, wollen unbedingt drei Punkte mitnehmen – und standen am Ende mit leeren Händen da, als Faton Dzemailji in der fünften Minute der Nachspielzeit im Konter für den „Lucky Punch“ der Löwen sorgte.

Die Löwen starteten unglaublich bissig, während die Gäste zu Beginn noch gar nicht richtig auf dem Platz standen. Nach 30 Sekunden verfehlte Sercan Sararer knapp das Tor von Lennart Schulze Kökelsum, der viel zu weit vor seinem Gehäuse stand. Wenige Sekunden später dann doch die Führung für die Gastgeber: Nach Zuspiel von Min-Gi Kang traf Sararer zum 1:0. Steinbachs Trainer Pascal Bieler reagierte nach nur 14 Minuten, stellte von einer Vierer- auf eine Dreierkette um und wechselte Christoph Maier ein. Die Statik des Spiels veränderte sich schnell: Zunächst erzielte Christopher Wähling mit einem Schuss von der Strafraumgrenze den Ausgleich (21.), bevor zwei Minuten später ausrechnet der eingewechselte Maier die Gäste in Führung brachte. Steinbach spielte in der Folgezeit routiniert, hatte alles fest im Griff. Fast alles. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit holte Manuel Kober Kang von den Beinen – Elfmeter. Sercan Sararer verwandelte sicher zum Ausgleich. Ein Treffer aus dem Nichts.

Nach der Pause kam Noah Jones für den ausgepumpten Tim Dierßen. Und es waren die Gäste, die weiterhin das Spiel bestimmten. Eine ganze Serie von Eckbällen und Freistößen segelte nahezu im Minutentakt in den Kasseler Strafraum, aber viel Glück, ein starker Franz Langhoff und mangelnde Effizienz bei den Steinbachern sorgte dafür, dass auf der Videowand im Auestadion weiterhin ein 2:2 in den Kasseler Nachmittagshimmel hinein leuchtete. Bis zur fünften Minute der Nachspielzeit. Steinbach warf alles nach vorne, wollte den Sieg. Doch der Ball landete beim KSV. Und dann ging es plötzlich ganz schnell. Über den eingewechselten Lukas Iksal kam die Lederkugel zu Sercan Sararer, der den völlig frei stehenden Faton Dzemailji ausguckte. Und dieser schob den Ball in das leere Tor der Steinbacher. Was für ein Schlussakt. Was für ein Jubel. Ganz wichtige drei Punkte für die Löwen.

Weiter geht es am kommenden Sonntag (3. Dezember, 14 Uhr) mit einem Auswärtsspiel bei den Stuttgarter Kickers.

Info: Oliver Zehe Fotos: M.Kittner

M.Kittner

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