MT macht Drei-Tore-Rückstand wett: 20:19-Sieg über Lemgo

MT macht Drei-Tore-Rückstand wett: 20:19-Sieg über Lemgo

MT macht Drei-Tore-Rückstand wett: 20:19-Sieg über Lemgo
Vor 4.237 Zuschauern in der Kasseler Rothenbach-Halle feierte die MT Melsungen beim 20:19 (12:9)-Sieg gegen den TBV Lemgo einen ganz hart erkämpften positiven Jahresabschluss. Spannend von Anfang bis Ende, zwischenzeitlich gestaltet als Wechselbad der Gefühle, beendet mit einer grandiosen Kampfmoral der Rot-Weißen. Die nach drei Toren Halbzeitvorsprung und einem ebenso hohen Rückstand Mitte der zweiten Hälfte zum Schluss unwiderstehlich zurückkam. Herausragend auf beiden Seiten die Torhüter, bescheiden die Torjäger: Kai Häfner genügten vier Treffer, um als bester Melsunger Schütze notiert zu werden. Bei den Gästen war Niels Versteijnen (5) am treffsichersten.

Das Lazarett der MT lichtete sich gegen Ende des Jahres noch ein wenig, so dass „nur noch“ die Langzeitverletzten Finn Lemke, Timo Kastening, David Mandic und Domagoj Pavlovic der Partie von der Tribüne aus folgten. Alle anderen, also auch Ivan Martinovic, waren einsatzbereit. Weniger heftig, dafür an empfindlicher Stelle, sahen sich die Lemgoer nach dem Ausfall von Stammtorhüter Urh Kastelic (Meniskusriss) getroffen. Fanden aber in dem mazedonischen Nationalkeeper Borko Ristovski ebenso namhaften wie starken Ersatz.

Stimmen zum Spiel

Roberto Garcia Parrondo: Wir sind sehr glücklich über diese zwei Punkte aus einem sehr engen Spiel gegen einen starken TBV Lemgo. Wir wollten das Jahr unbedingt mit einem Sieg beenden, das war unser wichtigstes Ziel. Unser Spiel war in der ersten Halbzeit recht gut, wir haben vor allem eine sehr gute Abwehr gespielt und sind verdient mit drei Toren Vorsprung in die Halbzeit gegangen. In der zweiten Hälfte waren wir dagegen 20 Minuten richtig schlecht. Zwar weiter ordentlich in der Abwehr, aber im Angriff mit zu vielen Fehlern. Es waren viele Chancen da, aber wir haben sie nicht reingemacht. In der Schlussphase hat die Mannschaft den Sieg dann unbedingt gewollt und nochmal richtig dafür gekämpft.

Florian Kehrmann: Glückwunsch an die MT zum Sieg. Bei einem Ausgang mit nur einem Tor spricht man nicht gern von einem verdienten Sieg, aber Handball ist nun einmal ein Ergebnissport. Trotzdem großes Lob an meine Mannschaft. Wir wussten, die mannschaftliche Geschlossenheit ist für uns eine Möglichkeit, hier etwas mitzunehmen. Gescheitert sind wir, weil wir drei, vier Bälle in der entscheidenden Phase nicht reingemacht haben. Das ist schade, denn ein Unentschieden wäre wohl das verdiente Ergebnis gewesen. Es waren Kleinigkeiten heute, sonst hätten wir es fast geschafft, die große MT zu schlagen.
(MK)

M.Kittner

M.Kittner

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