Neues Auestadion ist startklar für die Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften 2011

Hier ist eine moderne und absolut bundesligataugliche Spielstätte entstanden, die dem Ruf Kassels als Sportstadt mehr als gerecht wird, und Sportlern wie Zuschauern gleichermaßen besten Komfort bietet“, zeigte sich Oberbürgermeister Bertram Hilgen bei der Begehung des fertig gestellten Auestadions am Dienstag, 19. Oktober, mit seinen Dezernentenkollegen Stadtkämmerer Dr. Jürgen Barthel und Stadtrat Dr. Joachim Lohse beeindruckt. Für insgesamt rund 23 Millionen Euro sei das Auestadion in den vergangenen Jahren zu einem „echten Schmuckkästchen“ generalsaniert und baulich erweitert worden. So sei die Haupttribüne nicht nur wegen ihrer im Dunkeln rot leuchtenden Fassade ein „echtes Highlight“, so OB Hilgen weiter. Und die im Jahr 2008 installierte Flutlichtanlage gelte längst als heimliches Wahrzeichen der Kasseler Südstadt.

Er sei sich sicher, sagte der Kasseler Oberbürgermeister, dass die ohnehin schon großartige Atmosphäre bei den Fußballspielen des KSV Hessen künftig noch eindrucksvoller sein werde. „Im Kampf um den Aufstieg in die 3. Bundesliga werden unsere Löwen von der umgebauten Heimstätte nochmal profitieren“, meinte Bertram Hilgen. Speziell auch für die Leichtathletik genüge das Auestadion mit der neu geschaffenen Infrastruktur – acht Kunststofflaufbahnen plus Nebengelände mit weiteren Leichtathletikanlagen – höchsten Ansprüchen. „Als Austragungsort für die Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften am 23. und 24. Juli 2011 wird sich Kassel dann von der besten Seite präsentieren. Dem Image als Sportstadt wird diese Veranstaltung noch einmal wichtige Impulse verleihen.“ Ebenso böte das Auestadion jetzt auch für andere Sportereignisse sowie sportfremde Veranstaltungen, wie beispielweise Konzerte, sehr gute Voraussetzungen, erklärte OB Hilgen.

In Zeiten knapper Kassen seien die Investitionen in das Auestadion in den vergangenen Jahren eine Herausforderung gewesen, machte Stadtkämmerer Dr. Jürgen Barthel deutlich. Um als Sportstandort konkurrenzfähig zu sein, sei die Stadt Kassel aber von der Nachhaltigkeit dieses Aufwands überzeugt. Allerdings sei „Haushaltsdisziplin ohne gleichzeitige Gefährdung des sozialen Zusammenhalts in unserer Stadt dabei weiterhin die Richtschnur unseres Handelns“, erklärten der Stadtkämmerer und OB Hilgen unisono. So sei die Bewilligung von zehn Millionen Euro aus dem Landesausgleichsstock durch das Land Hessen für den Ausbau des Stadions eine wichtige Hilfe gewesen, unterstrich Dr. Barthel.

Nachdem eine Beschwerde einer Baufirma beim Oberlandesgericht Frankfurt gegen die Stadt Kassel wegen der Vergabe des Auftrags zum Neubau der Haupttribüne fast vier Monate Verzug gekostet hätte, habe man letztlich mit der Fertigstellung voll im Zeitplan gelegen, sagte Baudezernent Dr. Joachim Lohse und dankte allen am Bau Beteiligten. Besonders freute sich der Stadtrat über die Installierung einer Photovoltaikanlage durch die KVV auf dem Dach der Tribüne. Im Verlauf eines Jahres erspare man dadurch der Umwelt rund 44.000 Kilogramm CO2. „Als Entree zum neuen Auestadion und quasi als Visitenkarte für den Stadtteil wird nun noch der Vorplatz einschließlich der Gleisanlage mit Haltestellenbereich und die Platzbeleuchtungsanlage erneuert“, erklärte Dr. Lohse.

Wir laden alle Bürgerinnen und Bürger in Kassel und Region herzlich ein, am Sonntag, 24. Oktober, die Einweihung der neuen Haupttribüne mit einem großen Sport- und Familientag zu feiern , rief Oberbürgermeister Bertram Hilgen abschließend auf. Ab 11 Uhr sei vor und im Auestadion bei freiem Eintritt buntes Treiben für die ganze Familie garantiert. Den krönenden Abschluss bilde dann das Spiel des Regionalliga-Tabellenführers KSV Hessen gegen die zweite Mannschaft des 1. FC Nürnberg vor hoffentlich ausverkauftem Hause.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bitte löse zur Spamvermeidung diese Rechenaufgabe (in Zahlen): * Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.