Pflichtsieg in Königsborn

Am gestrigen Freitag mussten die Huskies beim Oberliga-Favoritenschreck, dem Königsborner JEC antreten. Die Bulldoggen hatten bereits die favorisierten Frankfurter Löwen mit 3:2 aus ihrer Halle nach Hause geschickt und wollten nun einem weiteren hessischen Vertreter ein Bein stellen. Verzichten mussten die Huskies neben dem grippekranken Niels Hilgenberg zusätzlich auf Jiri Mikesz. Der Deutschtscheche hatte sich unter der Woche einen Bänderriss im Sprunggelenk zugezogen und konnte die Reise nach Westfalen nur auf Krücken antreten. Doch auch die Königsborner konnten keineswegs auf einen kompletten Kader zurückgreifen. Nur 13 Feldspieler standen Trainer Banaszak bei Spielbeginn zur Verfügung.

Wie schon am vergangenen Sonntag in Frankfurt kamen die Huskies besser als ihre Gegner ins Spiel. Doch ein hochkonzentrierter Sebastian Mey im Tor der Königsborner, sowie gleich mehrere Unterzahlsituationen verhinderten ein frühes Führungstor der Nordhessen. Erst in der 10. Spielminute konnten die Huskies den Bann brechen. Stéphane Robitaille traf – dank guter Arbeit im Slot – mit einem Schlagschuss zum 0:1. In der Folge ließen die Huskies keinen Zweifel aufkommen, wer – auch dank der Unterstützung von über 500 mitgereisten Fans – die Herren im Haus waren. Das große Manko der ersten 20 Minuten blieb lediglich eine mangelnde Chancenauswertung.

Das änderte sich aber mit Beginn des zweiten Drittels. Mit einem Doppelschlag brachten Kapitän Manuel Klinge (24.) und Christoph Koziol (25.) die Nordhessen endgültig auf Kurs. Zudem vermochten es die ersatzgeschwächten Westfalen immer weniger, produktiv am Spiel teilzunehmen. Kaum ein Wechsel der Königsborner schaffte es, mit der ihr gegenübergestellten Huskies-Formation mitzuhalten. So verwunderte es die 579 Zuschauer auch nicht, dass die Blau-Weißen bis zur zweiten Unterbrechung auf 0:6 davon ziehen konnten. Der unbeschäftigte Martin Fous konnte einem bei Temperaturen um den Gefrierpunkt fast ein bisschen Leid tun.

Áuch im letzten Drittel setzten die Huskies ihre haushohe Überlegenheit weiter in Tore um. Jedweden Traum eines Königsborner Comebacks beendeten sie bereits Sekunden nach Wiederbeginn. Wieder war es ein Doppelschlag, der die Führung auf 0:8 anwachsen ließ. Dabei trug sich mit Semen Glusanok dann sogar noch ein Spieler in die Torschützenliste ein, der dort sonst nur selten zu finden ist. Sein Schlagschuss von der blauen Linie fand den Weg durch Freund und Feind hindurch ins Netz. Selbst der wenige Minuten später in Überzahl erzielte Königsborner Ehrentreffer sollte nicht viel mehr als Ergebniskosmetik sein. 1:11 hieß es nach 60 einseitigen Minuten. Damit rücken die Huskies bis auf drei Punkte an die Tabellenspitze heran und sorgen vor dem Topspiel am Sonntag gegen den EV Duisburg für zusätzlich Spannung.

Nach Spielende baten die mitgereisten Huskiesfans zur Feier des Tages ECK-Coach Jamie Bartman zur Humba und feierten mit ihm und dem Team einen weiteren Schritt in Richtung Qualifikation für die Gruppenphase.

Die Torschützen:

0:1 Robitaille (Koziol, Vorel) 12:51 EQ

0:2 M. Klinge (Sikora, Christ) 22:33 EQ

0:3 Koziol (Vorel, Engel) 24:15 EQ

0:4 Sikora (M. Klinge, Christ) 28:53 EQ

0:5 Kostyrev (Vorel, Robitaille) 30:22 EQ

0:6 Koziol (Reiss, Vorel) 32:11 PP

0:7 Sikora (M. Klinge, Christ) 40:47 EQ

0:8 Glusanok (Vorel, Kostyrev) 41:45 EQ

1:8 Schnieder (Kuchina, Gerike) 43:06 PP

1:9 Roedger (Böhm, Reiss) 46:14 EQ

1:10 Reiss (Vorel, Kostyrev) 51:36 PP

1:11 Roedger (Reiss) 58:19 EQ

Strafminuten:

Königsborn 10

Kassel 20

Zuschauerzahl: 579

Huskies-Medienteam

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