Schlechter Sart für die Volleyballerinnen

Am Ende fehlt die letzte Konsequenz
Beim Auswärtsspiel in Naurod bei Wiesbaden siegen die Gegnerinnen dank einer konsequenteren Spielausrichtung gegen die Volleyballerinnen der FSV Bergshausen mit 2:3 (20:25, 25:23, 25:20, 13:25, 8:15).
Mit acht Spielerinnen, somit nur einer Wechseloption und ohne Trainer übernahm Außenangreiferin Kelsey Manz die Leitung und motivierte ihre Mitspielerinnen am Spielfeldrand zu Höchstleistungen. Jedoch begann das Spiel der Bergshäuserinnen zunächst etwas unaufmerksam: Mit 3:5 geriet man gleich in Rückstand, dem das Team einige Zeit hinterherlief. Es fehlte zu diesem Zeitpunkt an einem konsequenten Spielaufbau und zündenden Ideen. Der Kampfgeist flammte dann aber nochmal auf und die Mannschaft des FSV konnte durch platzierte Bälle den Abstand auf vier Punkte verringern. Knapp scheiterte man dann am Block des TG Naurod (20:25).
In Satz 2 entwickelte sich ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen, die Aufschläge, besonders von Diagonalangreiferin Ulrike Albrecht, brachten die Elfen dann in Führung (16:14). Dank einer besseren und kämpferischen Leistung der Spielerinnen, konnte man dann auch die Schnellangreiferinnen Christine Selle und Lisa Reißig effektiv einsetzen, die durch den gegnerischen Block nicht gebremst werden konnten (25:23).
Nun waren die Spielerinnen „im Flow“: Viele platzierte Angriffe über die Außenangreiferinnen Barbara Grünewald und Christiane Wieja gelangen und Zuspielerin Alexandra Steinbach-Krug konnte viele, für den Gegner überraschende Aktionen, zu direkten Punkten verwandeln. Naurod setzte zwar immer wieder ihre schlagkräftige, große Außenangreiferin erfolgreich ein, doch auch Libera Tanja Schulz-Wulf war wachsam und erhechtete die Bälle im Rückraum. Das nötige Selbstbewusstsein war zurück auf dem Platz (25:20).
Tja, doch wie heißt es so schön „der verflixte vierte Satz“? Vermutlich waren fehlende Konzentration und die nötige Konsequenz im Angriff federführend, was den eindeutigen Rückstand von 5:16 erklären könnte. Naurod spielte aufmerksam, fand immer wieder die Lücken auf der Hälfte der Bergshäuserinnen. „Wir waren zu dem Zeitpunkt irgendwie von der Rolle, dabei haben wir die zwei Sätze vorher dominiert“, sagte Interimscoach Kelsey Manz fragend. Minimale Ergebniskorrektur gelang den Elfen zwar noch, aber die Punktetafel zeigte ein eindeutiges Ergebnis (13:25).
Satz 5, die letzte Chance, um sich am Ende des Tages doch noch zu belohnen. Die TG begann wieder stark, die FSV geriet in Rückstand, konnte aber zur Mitte des Satzes noch ausgleichen. Beim Seitenwechsel jubelten die Elfen dank abwechslungsreichen Angriffen auf den Positionen, doch letztlich fehlte die letzte Konsequenz im Block, der leider oft nicht geschlossen für einen direkten Punkt sorgen konnte. Mit 8:15 verabschiedeten sich die FSV’lerinnen von der Partie.
„Uns bleibt momentan nur ein „heilendes Rezept“, das Ruder wieder rumzureißen – eine geschlossene Teamleistung, eine gehörige Portion Selbstbewusstsein und eine Mannschaft, die jeden Punkt feiert“, sagte Teamkapitänin Christine Selle aufmunternd. Am kommenden Samstag, 26.01. um 20 Uhr, bekommen die Elfen genau diese Chance gegen den VfL Marburg, die es nun gilt, endlich zu nutzen!
L.Reißig                                     Fotos: M.Kittner

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