Simic hält Unentschieden fest: MT in Lemgo 26:26

Am Ende hätte das Match dieses fünften Spieltages der MT Melsungen beim TBV Lemgo in der DKB Handball-Bundesliga zugunsten jeder der beiden Mannschaften ausgehen können. Weil aber die Nordhessen ihren letzten Angriff vertändelten und die Hausherren daraufhin beim finalen Wurf in Nebojsa Simic ihren Meister fanden, trennte man sich mit einem alles in allem gerechten 26:26-Remis. In der Halbzeit hatte Lemgo beim 13:12 noch knapp die Nase vorn. Beste Torschützen vor 3.071 Zuschauern in der Lemgoer Lipperland-Halle waren Isaias Guardiola (5) und Christoph Theuerkauf (4) für den TBV und Julius Kühn (8) und Dener Jaanimaa (7) für die MT.

Die Verletztenmisere hat das Team der MT Melsungen fester denn je im Griff. Mit den Müller-Zwillingen Philipp (Schultereckgelenksprengung) und Michael (Knöchelbruch), Felix Danner (noch nicht auskurierte Fußgelenkverletzung) und Timm Schneider (Bauchmuskelverletzung) musste Trainer Michael Roth gleich auf vier Spieler verzichten, die ansonsten das Gerüst der Stammformation bilden. “Hätte mir vor dem Spiel jemand einen Punkt gegen Lemgo angeboten, ich hätte sofort zugegriffen”, verriet Roth später im Interview auf SKY.

Michael Roth zum Spiel: Wir haben eine gute Anfangsphase, gehen mit 8:4 in Führung, versäumen es aber dann, unsere Position weiter auszubauen. Vor allem, weil wir aussichtsreiche Gelegenheiten liegenlassen oder zu früh abschließen. Damit werfen wir Johannesson regelrecht warm. Dann werden plötzlich die Hände zittriger und mit dem Gegner kommt auch das Publikum stärker auf. Spätestens dann weiß jeder, in Lemgo gewinnt man nicht einfach so im Vorbeigehen. Angesichts unserer personellen Ausfälle sind wir stolz darauf, hier heute einen Punkt geholt zu haben. Hätte man uns das vorher angeboten, hätten wir sofort ja gesagt. Wir müssen derzeit sehr viel improvisieren, so etwas schmeckt keinem Trainer wirklich. Unser Spiel ist seit vier Jahren stark auf Michael Müller im rechten Rückraum zugeschnitten. Da kann man sich ausmalen, wie schwer es ist, dies von heute auf morgen zu kompensieren. Felix Danner haben wir geschont, weil wir mit Marino Maric und Johannes Golla, der übrigens schon gut mit Finn Lemke harmoniert, zwei sehr gute Optionen haben. Im Hinblick auf unser nächstes Spiel gegen Flensburg/Handewitt müssen wir vor allem unsere Chancenauswertung verbessern.

Schiedsrichter: Martin Thöne / Marijo Zupanovic (Berlin).

Zeitstrafen: 2 – 4 Minuten (Klimek, 50. Min. – Kühn, 37. Min.; Lemke 48. Min.).

Das nächste Spiel:
DO, 21.09.17, 19:00 Uhr, MT Melsungen – SG Flensburg-Handewitt, Rothenbach-Halle
© Info: MT-Pressedienst                           Fotos: M.Kittner

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