Windsurf World Cup auf Sylt

aP1070157Am Freitag (27.09.) geht es los.

Die NHR ist auf dem Weg zur Insel, um für Sie zu berichten.

Mit dem GP Joule Windsurf World Cup Sylt inspired by Think Blue in die nächsten 30 Jahre

Vor 30 Jahren ging es für die Windsurfer zum ersten Mal um den Titel auf Deutsch­lands nördlichster Insel. Nur wenige Zuschauer, von denen die meisten selbst auf dem Board standen, verliefen sich damals an den Brandenburger Strand. Mittler­weile kommen über 200.000 Besucher, wenn die besten Windsurfer der Welt in Westerland aufeinander treffen. Aus dem „Insider-Meeting“ zu Beginn ist im Laufe der Jahrzehnte das größte Windsurf-Event weltweit geworden, das sich gleichzeitig zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor für die Insel Sylt entwickelt hat.

Auch in diesem Jahr ist der GP Joule Windsurf World Cup Sylt inspired by Think Blue mit seiner Mischung aus Spitzensport, Unterhaltung und Partys ein Top-Was­sersport-Highlight und will in Zukunft weiterhin tonangebend in seinem Metier blei­ben. Der einzige Super Grand Slam der PWA World Tour schüttet mit 120.000 Euro das mit Abstand höchste Gesamtpreisgeld aus. Mit Waveriding, Freestyle und Sla­lom werden alle drei Disziplinen der Tour gestartet. Im Freestyle und Slalom ist das Weltfinale und es werden die neuen Weltmeister gekürt. Im Wellenreiten könnte auf Sylt der neue Titelträger bereits feststehen. Es folgt noch ein Event in Chile.

aDSC_1157Eine Hauptrolle dabei spielt der zweifache Weltmeister Philip Köster aus Hamburg, der auf Gran Canaria lebt und trainiert. Gelingt dem 19-Jährigen in Westerland nach 2012 sein zweiter Sieg in Folge, wäre je nach dem Abschneiden der Konkurrenz der Titel-Hattrick des Überfliegers schon vorzeitig möglich. In jedem Fall wird der „Fan- Magnet“ mit seinen spektakulären Sprüngen und sensationellen Wellenritten einer der ganz großen Stars am Brandenburger Strand sein.

Seine deutschen Kollegen Dany Bruch, der in Wilhelmshaven geboren wurde und auf Teneriffa lebt, Klaas Voget aus Hamburg und der Kieler Leon Jamaer haben gute Chancen auf vordere Plätze und sorgen für eine starke deutsche Präsenz beim Waveriding. Gleiches gilt bei den Damen für Steffi Wahl. Die Kielerin kommt als Weltranglistenvierte nach Sylt und könnte hier mit einem Podiumsplatz die Sai­son zum ersten Mal in ihrer Karriere als WM-Dritte beenden.

Im Freestyle kann auch in diesem Jahr keiner den fünffachen Weltmeister Jose „Gollito“ Estredo stoppen. Der Venezolaner ist so gut wie unschlagbar und wird die Besucher mit seinem schier unerschöpflichen Reservoir an akrobatischen Tricks wie sooft in der Vergangenheit zu Begeisterungsstürmen hinreißen. Im Fokus der heimischen Fans dürfte Adrian Beholz vom Bodensee stehen, der drauf und dran ist, als erster deutscher Freestyler seit Jahren wieder unter die Top Ten zu fahren.

aDSC_0404Der 20-malige Champion Antoine Albeau ist beim Slalom das Maß aller Dinge. Für Windsurf-Ikone Björn Dunkerbeck wird es in diesem Jahr zwar nichts mit dem 42. WM-Titel, dafür ist „Dunki“ auf seiner Insel als Rekordgewinner mit elf Siegen im­mer für den ersten Platz gut. Für die Flensburger Vincent Langer und Gunnar As­mussen, Sebastian Kördel (Konstanz) und Oliver-Tom Schliemann (Eckernförde) muss das Erreichen der Halbfinalläufe erstes Ziel sein. Etwas weiter könnte es beim 16-maligen Deutschen Meister Bernd Flessner gehen, der zum 25. Mal in Westerland

dabei ist und am Brandenburger Strand schon immer herausragende Leistungen gezeigt hat. Außerdem will der Mann von Norderney beim GP Joule Windsurf World Cup Sylt inspired by Think Blue seine großartige Karriere beenden und wird sich zum Abschluss seinen Fans noch einmal von seiner besten Seite zeigen wollen.

Ein absolutes Highlight wird auch in diesem Jahr wieder die Reno Windsurf Night- Session sein, wenn die Waverider von Scheinwerfern angestrahlt in den nächtlichen Himmel über der Nordsee abheben und ihre Drehungen und Sprünge zeigen. Auch tagsüber können sich die Fans auf Sondervorstellungen der Wellenreiter freuen.

aDSC_0371.jpgkleinEine Premiere feiern die Wellenreiter ohne Segel. Bei der Tommy Hilfiger Freedom Sport Surf Session kämpfen sechs Wellenreiter und sechs Windsurfer im K.O.-Sys­tem um den Sieg und ein Gesamtpreisgeld von 5000 Euro. Auch ohne Segel wer­den die Windsurf-Profis sicher einige waghalsige Manöver präsentieren. Sylt gehört auch bei den Wellenreitern zu den besten Spots in Deutschland.

Neben den hochkarätigen Wettkämpfen und Sessions sorgt ein Rahmenpro­gramm auf der Westerländer Kurpormenade für Unterhaltung und Abwechslung. Brandneue Surftrends, Cateringstände und eine Erlebnisgastronomie im großen Veranstaltungszelt verwöhnen die Zuschauer. Die Moderatoren des Event Radios kommentieren die Action auf dem Wasser, informieren die Besucher über das Ta­gesgeschehen und interviewen die Spitzenfahrer. Ab 18 Uhr beginnt jeden Abend im großen Veranstaltungszelt N-JOY The Party. Auf zwei Dancefloors können sich die Fans dann so richtig austoben und bis in die Nachtstunden ihre World Cup Party feiern

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