100 Kunstwerke: Doreen Reid Nakamarra (146)

Durch einen schmalen Gang gelangt man in einen hellen, freundlichen und einladenden  Raum. An den Wänden und auf einem Podest am Boden farbenfrohe, großflächige Bilder.

Weit, offen und großzügig………..wie das Heimatland Australien der beiden hier ausgestellten Künstler.

Ich fühle mich hier gleich wohl. Kunst……………. schöne Kunst!

Als Mitglied eines Aborigine Stammes wurde Doreen Reid Nakamarrra in Westaustralien geboren. Sie machte die für die Ureinwohner typischen Wanderungen durch das Wüstenland Australiens mit. Auf den Spuren der Urahnen , der Traumzeit.

Bald widmete sie sich der traditionellen Malerei der Aborigines, der „dot painting“.

Viel später als sie sich der „Papunja Tula Artists“ anschloss, lernte sie das Malen auf Leinwänden kennen. Reid Nakamarra spielte bis zu ihrem Tod eine sehr wichtige Rolle in der zeitgenössischen Kunst ihres Heimatlandes. Ausstellungen in aller Welt ( u. A. in New York) machten sie weit über die Grenzen Australiens bekannt.

Erstaunlich, wie es ihr gelingt eine Dreidimensionalität in ihren Werken zustande zu bringen und damit das Auf und Ab der Wüstenlandschaften mit ihren Felsformationen erahnen lässt.

Dieser Raum im Fridericianum mit den Werken von Nakamarra und  Warlimpirrnga Tjapaltjarri (175) gehört zweifelsohne zu meinen Lieblingsorten der dOCUMENTA 13.

 

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