„Terra X“-Doku im ZDF über die Geschichte von Mensch und Hund

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Wann wurde der erste Wolf gezähmt, und wie beeinflusste der Hund die Entwicklung des Menschen? Neue Ergebnisse der Paläogenetik, der Verhaltensforschung und der Zoologie geben in der „Terra X“-Dokumentation „Der erste Freund des Menschen“ am Sonntag, 26. Mai 2019, 19.30 Uhr im ZDF, erstaunliche Antworten auf diese Fragen (in der ZDFmediathek bereits verfügbar).

Das Team von Prof. Joachim Burger, Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, fand heraus, dass Menschen und Wölfe viel früher zusammengelebt haben, als bisher angenommen: Der wahrscheinlichste Zeitraum für die Domestizierung soll zwischen 20.000 und 40.000 v. Chr. liegen. Jäger und Sammler lebten zu dieser Zeit in mobilen Gruppen. Unter diesen Umständen die Konstanz für eine Domestizierung aufzubringen und Züchtung zu betreiben, sei eine besonders große Leistung, so Burger. Prof. Kurt Kotrschal vom Wolfsforschungszentrum (WSC) Ernstbrunn in Österreich ist sich sicher, dass der Wachhund auch bei der Domestizierung von Schaf, Rind und Ziege behilflich gewesen sein muss und damit auch die Sesshaftwerdung des Menschen beeinflusste.

Heute unterstützt der Hund den Menschen als Hüte-, Spür-, Jagd-, Minen-, Schlitten- und sogar Therapiehund. Kein anderes Tier versteht die Mimik und Gestik des Menschen so gut wie der Hund. Sogar das Bellen sehen die Forscher als Antwort auf den sprechenden Partner Mensch an.

PM: ZDF Presse und Information (HJ)

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