Stadt will sich am IdE beteiligen

Eine Beteiligung der Stadt Kassel an dem neu zu gründenden „IdE Institut dezentrale Energietechnologien“ hat am Montag der Magistrat der Stadtverordnetenversammlung empfohlen. Damit, so Oberbürgermeister Bertram Hilgen, bringe der Magistrat das Projekt maßgeblich mit auf den Weg. Entsprechend des Jahresmottos „Wissenschaftsstadt“ engagiere sich die Stadt in enger Kooperation mit der Universität und führenden Wirtschaftsunternehmen für die Stärkung und den Ausbau der Technologiefelder „dezentrale Energie- und Effizienztechnologien“ und damit für die Stärkung des Wirtschaftsstandortes Kassel und der Region. Vorbild für das IdE könne die positive Entwicklung des ISET (Institut für solare Energieversorgungstechnik), mittlerweile Teil des Fraunhofer-Instituts für Windenergie und Energiesystemtechnik IWES, sein, das bedeutende Impulse für die gute wirtschaftliche Entwicklung Kassels und der Region gegeben habe.

Stadtkämmerer Dr. Jürgen Barthel meinte, für die Stadt Kassel müsse es eine Selbstverständlichkeit sein, durch ihr Engagement die Bedeutung des neu zu gründenden Anwendungszentrums zu unterstreichen. Bereits die Gründung der Science Park Kassel GmbH, deren beiden Gesellschafter die Universität und die Stadt Kassel sind, sei hier richtungsweisend gewesen.

Das IdE soll nach den Plänen der Gründungsmitglieder Ankermieter im Science Park Center Kassel werden und somit in unmittelbarer Universitätsnähe agieren können. Gesellschafter sollen nach dem bisherigen Stand die Universität Kassel, die Firma Viessmann, die Städtische Werke AG, E.ON Mitte, die Firma SMA, deENet und die Stadt Kassel werden. Auch eine Beteiligung weiterer industrieller Gesellschafter ist möglich.

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