Verhütung und Safer Sex auf Hartz IV? Unbezahlbar!

© 2015 NHR
© 2015 NHR

Verhütung und Safer Sex auf Hartz IV? Unbezahlbar! – Deutsche AIDS-Hilfe für Finanzierung von Pille, Kondomen & Co. / „Niemand soll sich zwischen Nahrungs- und Verhütungsmitteln entscheiden müssen.“

Berlin (ots) – Die Deutsche AIDS-Hilfe unterstützt die öffentliche Bundestagspetition „Kostenfreie Verhütungsmittel für Menschen mit geringem Einkommen“ von pro familia.

Die Unterzeichner der Petition fordern, dass verschreibungspflichtige Verhütungsmittel wie die Pille oder die Spirale bundesweit einheitlich übernommen werden. Empfänger von Arbeitslosengeld II oder Grundsicherung können nicht selbst für die Kosten aufkommen – sie erhalten lediglich eine Pauschale für Gesundheitspflege von monatlich 17 Euro.

Hintergrund: Bis 2004 hat das Sozialamt die Kosten übernommen, mit der Hartz-IV-Gesetzgebung ist diese Möglichkeit weggefallen. Die Deutsche AIDS-Hilfe fordert darüber hinaus, die Kosten für Kondome in den Regelsätzen von Hartz IV beziehungsweise der Grundsicherung angemessen zu berücksichtigen.

„Weder Familienplanung noch der Schutz vor HIV dürfen eine Frage des Geldbeutels sein“, sagt Tino Henn vom Vorstand der Deutschen AIDS-Hilfe. „Niemand soll sich zwischen Nahrungs- und Verhütungsmitteln entscheiden müssen!“

Die Rechte auf Verhütung und das Recht auf den bestmöglichen erreichbaren Gesundheitszustand sind international anerkannte Menschenrechte.

Die Petition von pro familia kann noch bis zum 1.April unterzeichnet werden: http://ots.de/u3xJx

Mehr Informationen bei pro familia: http://ots.de/fvgRM

Quelle: Deutsche AIDS-Hilfe

[sam id=“39″ codes=“true“]

H.Jacob

Die Fotografie ist wie eine Perle, erst aneinander aufgeschnürt, ergeben sie ein Ganzes.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Bitte löse zur Spamvermeidung diese Rechenaufgabe (in Zahlen): * Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.

WordPress Cookie Hinweis von Real Cookie Banner