Vor dem Super Hessenderby-Tag: Drei Stimmen aus dem Eintracht-Lager

Vor dem Super Hessenderby-Tag: Drei Stimmen aus dem Eintracht-Lager

isw Baunatal. Es soll das Handballhighlight für Nordhessen werden: der Super Hessenderby-Tag in der Kasseler Rothenbach-Halle. Am Sonnabend, 8. Spetember, treffen zunächst die Drittligisten GSV Eintracht Baunatal und HSG Gensungen/Felsberg aufeinander (17.15 Uhr), ehe sich die Bundesligisten MT Melsungen und HSG Wetzlar gegenüberstehen (20.15 Uhr). Die Baunataler peilen den Zuschauerrekord der 3. Liga an, der aktuell bei 2529 Zuschauern liegt. Die Halle öffnet um 16 Uhr ihre Türen. Neuzugang Fabian Struif bestreitet sein erstes Heimspiel für die Eintracht und erzählt im Gespräch mit dem Hallenmagazin „7-Meter“ von seinen ersten Wochen im GSV-Trikot. Im Filminterview blicken außerdem Abteilungsleiter Jens Reinhold und Rechtsaußen Dominik Schwietzke auf das bisher einmalige Handballevent.

7-Meter: Fabian, du bist Nordhesse und kanntest den Verein schon vorher. Wie bist du in die weitestgehend bestehende Mannschaft der Eintracht aufgenommen worden?

Fabian Struif: Ich hatte einen netten und warem Empfang, dafür danke ich allen Beteiligten. Klar den Verein kannte ich schon und auch weite Teile der Mannschaft, ob aus gemeinsamen Jahren in anderen Vereinen, dem Probetraining schon unter Arnd Kauffeld oder nach den Samstagsspielen aus Kassels Clubs. So war ein Kontakt schon hergestellt und die Aufnahme in die Mannschaft war sehr positiv.

7-Meter: Was hat dich dazu bewogen, dich der Eintracht anzuschließen? Weiterhin wirst du aber auch ein Zweitspielrecht für die HSG Baunatal besitzen, wie wichtig ist dir das?

Struif: Ich dachte mir, nach einem Jahr Landesliga bei der HSG ist es Zeit für einen Schritt nach vorne. Mit der Option des Zweitspielrechts ergab sich mir die Gelegenheit mich persönlich weiter zu entwickeln durch die Erfahrungen in der 3. Liga, aber auch weiter Spielpraxis bei der HSG zu sammeln, was gerade für junge Spieler sehr wichtig ist. Ich seh’ es als Herrausvorderung, aber auch als Chance.

7-Meter: Gehen wir mal ein bisschen zurück in der Geschichte. Wie bist du überhaupt zum Handball gekommen und wie alt warst du da?

Fabian: Puuuh das ist lange her…Wir sind aus Aachen nach Kassel gezogen, wo ich direkt in die Schule kam. Wie das nunmal als Kind ist, probiert man viel aus, ob Handball, Schwimmen, Tischtennis oder Fußball. Dann irgendwann stand ich vor der Wahl: Handball oder Schwimmen. Ich muss sagen, die Entscheidung fiel mir nicht schwer.

7-Meter: Das Mannschaftsziel sind „39 + x Punkte“. Was aber sind deine persönlichen Ziele für dein erstes Jahr bei der Eintracht?

Struif: Meine persönlichen Ziele sind ganz klar mich individuell weiter zu entwickeln, gerade im Angriff. Körperlich, habe ich gemerkt, muss ich auch noch ein wenig robuster werden, um mich bei der Härte nicht zu verletzen. Ich hoffe, ich kann mich peu à peu steigern und das auch in Meisterschaftsspielen zeigen.

7-Meter: Wer sind deine Titelkandidaten für die Saison 2012/2013 in der 3. Liga Ost?

Struif: Ich denke, die Liga ist sehr ausgeglichen und es wird kein Team geben, das sich vorne absetzen kann wie Aue im letzten Jahr. Zudem haben wir ja auch letztes Wochenende gesehen, dass es ambitionierte Aufsteiger gibt. Zum Favoritenkreis zähl’ ich aber auf jeden Fall Coburg und Bad Neustadt.

7-Meter: Die lange Vorbereitungszeit liegt endlich hinter euch. Intensive Trainingseinheiten und Trainingslager habt ihr überstanden. Wie groß war die Freude auf das erste Saisonspiel letztes Wochenende gegen den HC Elbflorenz?

Struif: Es hat in den Fingern gekribbelt! Zwar hatten wir eine Vielzahl von Testspielen, ich ja auch noch bei der HSG, doch ist es noch etwas ganz anderes, wenn es dann drauf ankommt. Es ist der Moment in dem man merkt, ob sich der ganze Schweiß und die ganze Zeit, die man investiert hat, auszahlt. So war die Vorfreude bei mir, aber auch beim Team, sehr groß.

7-Meter: Heute steht der Super Hessenderby-Tag auf dem Programm. Wie groß ist die Vorfreude auf dieses Event und die Tatsache, dass das Heimspiel in der Rothenbach-Halle im Vorlauf zu einem Bundesligaspiel ausgetragen wird?

Struif: Die Vorfreude auf das Derby gegen Gensungen ist sehr groß. Dass das Spiel vor dem der MT in der Rothenbachhalle ausgetragen wird, macht es zu etwas noch Besonderem.

7-Meter: Wie wichtig ist der Heimvorteil und wie können euch die Zuschauer heute auf dem Weg zum Sieg unterstützen?

Struif: Den Heimvorteil in den Vordergrund zu stellen find’ ich schwer, da es für uns ja auch eine fremde Halle ist, in der wir spielen. Doch denke ich, dass die Kulisse etwas ganz Neues sein wird. Die Halle ist größer als die Rundsporthalle, also gilt es noch lauter Stimmung zu machen, was wir dann hoffentlich mit einem unvergesslichen Derby zurückgeben können!

Pressetext & Foto: GSV Eintracht Baunatal

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