Zirkus „Charles Knie“ eröffnete mit einer gelungenen Premiere

Der Groß-Zirkus Charles Knie eröffnete seine Gastspielzeit in Kassel mit einer gelungenen Premierevorstellung. Seit Mittwoch heißt es wieder, der Zirkus ist in der Stadt. Auf der Schwanenwiese entstand eine Stadt in der Stadt, mit zwei großen Zirkuszelten, Tiergehegen, Zirkuswagen und unzähligen Wohnmobilen und Wohnwagen.

Eine kleine Gruppe von Personen versuchte die Besucher an dem Besuch des Zirkus zu hindern. Die Anzahl dieser Aktivisten wurde auf etwa 45 Personen geschätzt. Bei der Aktion gab es keine erwähnenswerten Ausschreitungen, so dass die Premiere nicht gestört wurde und erfolgreich und mit einer großen Besucherzahl stattfinden konnte. Einige Tage vorher gastierte in Hann. Münden ebenfalls ein Zirkus mit Pferdeshow. Dieser Zirkus war kleiner, aber meiner Meinung nach, ist es schon etwas denkwürdig, dass es hier keine Boykottaktion gegeben hat. War die Veranstaltung in Hann. Münden als Plattform für die Aktivisten zu klein und daher nicht interessant genug

Das Motto der Zirkustournee lautet: „Wetten, dass … wir Sie begeistern“. Die gute Stimmung im Zelt und entspannte Gesichter der Besucher bestätigen, dass der Zirkus Charles Knie durch ein neues Zirkusprogramm diese Wette gewonnen hat.

Ein 8-köpfiges Live Orchester führte unermüdlich durch die 120 Minuten. Im ersten Teil brachten edle Pferderassen, lustige und freche Ponys und exotische Tiere wie Zebras, Trampeltiere, Nandus, Lamas und Kängurus die Zuschauer zum Staunen. Die Besucher auf den gepolsterten Stühlen der ersten Reihen waren oftmals weniger als einen Meter von den großen Trampeltieren und den Bisons entfernt und konnten sich live von der gewaltigen Größe und Kraft dieser Tiere überzeugen. Begleitet wurde die Tiershow von Artisten in exotischen Gewändern, in den kurzen Umbaupausen sorgte Clown André für herzerfrischende Lachanfälle.

Jongleure, ein Bauchredner und eine spannende Hochseilakrobatik amüsierten die Zuschauer, die zum einen fröhlich und verzaubert aussahen, zum anderen aber auch mit ernsten und angespannten Gesichtern den Artisten auf dem Luftseil folgten. Weitere Höhepunkte waren die Elefantenshow mit dem Tierlehrer Elvis Errani und seinen drei Elefantenkühen sowie die Seelöwenshow mit Marek Jama. In der Pause konnten sich die Zirkusgäste in dem Gastronomiezelt mit Popcorn, warmen Brezeln, Bratwürsten und gebrannten Mandeln stärken.

Eine Besonderheit dieses Zirkus ist es meiner Meinung nach auch, dass den Zuschauern die Möglichkeit geboten wurde, in der Pause und nach dem Ende der Vorstellung, hinter die Kulissen des Zirkus zu schauen. Der Charles Knie Zirkus sieht sich eigenen Angaben nach, als ein „offener Zirkus“ und zeigt gern die Innen- und Außengehege der Tiere und spricht mit interessierten Besuchern über die Zirkustierhaltung, den Tiertransport, über das Winterlager und die tierärztliche Versorgung.

Außerdem kann man bei dieser Gelegenheit den mobilen Bürowagen, die mobile Werkstatt, die mobile Schneiderei, den Fuhrpark und das mobile Klassenzimmer besichtigen.

Charles Knie gastiert in Kassel noch bis zum 23. Oktober 2012. Die Vorstellungen finden Sonntag um 11:00 Uhr und um 15:30 Uhr, und täglich um 15:30 Uhr und 19:30 Uhr statt.

Link: zirkus-charles-knie

Tickets: 0171 – 94 62 456

2012 ® NHR Text: (LM) Fotografen: (JH) (MK)

 

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