„Start bei Karl“ 2026: Ein Fest der Vielfalt in Kassel
Die Auftaktveranstaltung unter dem Motto „Start bei Karl“ brachte auch 2026 wieder Menschen unterschiedlicher Kulturen zusammen und setzte ein starkes Zeichen für Vielfalt und Integration. Organisiert wurde das Fest vom Amt für Chancengleichheit der Stadt Kassel in Kooperation mit der Servicestelle für Migrantenorganisationen sowie dem Kulturbeauftragten der Karlskirche, Jens Domes. Gemeinsam stellten sie ein Programm auf die Beine, das kulturelle Grenzen überbrückte und Begegnungen auf Augenhöhe ermöglichte. Die Eröffnungsworte sprach Jens Domes, Begrüßungsworte kamen vom Kasseler Oberbürgermeister Sven Schöller.
Musikalisch und tänzerisch bot der Tag ein breites Spektrum an kultureller Vielfalt. Der ukrainische Chor Dzherelo sang bewegende Lieder über Liebe und Heimat. Die Tänzerinnen von Badeshte präsentierten Folkloretänze aus ihrer Heimat und entführten das Publikum mit farbenfrohen Trachten und traditionellen Klängen in ihre Kultur. Ebenso begeisterten die Tänzerinnen der Eritreischen Frauenunion mit ihren Darbietungen. Für afrikanische Klänge sorgte das Gitarrenduo Vincent Soyie und Veronique Kouassi. Den Abschluss der Veranstaltung bildete die nigerianische Trommelgruppe mit Cecilia Biritwum, die mit mitreißenden Afrobeats für einen stimmungsvollen Ausklang sorgte.
Zu den besonderen Gästen der Veranstaltung zählten Diana Popova, Generalkonsulin der Republik Bulgarien in Frankfurt am Main, sowie Raina Mandzhukova, Exekutivdirektorin der Agentur für Bulgaren im Ausland.
Für kulinarische Vielfalt sorgten an diesem Tag zahlreiche Vereine: Elas e.V., die Palästinensische Gemeinde Kassel e.V., The Concerned Nigerians e.V., APC e.V., Badeshte, die Eritreische Frauenunion Kassel e.V., der Demokratische Kulturverein e.V. sowie Easy Care e.V. Ein besonderes Highlight war das frisch gezapfte Kellerbier der Kasseler Braumanufaktur Steckenpferd, das regionale Genusskultur mit ins Programm einfließen ließ.
Erstmals war bei „Start bei Karl“ auch die Berufsfeuerwehr Kassel mit dabei und stieß bei den Besucherinnen und Besuchern auf großes Interesse. Am Stand konnten sich Interessierte umfassend über die Arbeit und Ausstattung der Feuerwehr informieren. Besonders gefragt war die Möglichkeit, selbst in die Einsatzausrüstung mit Sauerstoffflasche zu schlüpfen und so ein Gefühl dafür zu bekommen, welches Gewicht die Einsatzkräfte im Ernstfall tragen müssen.
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