Was hilft bei Sonnenbrand?

Quelle: ERGO Group

Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte bei der DKV Deutsche Krankenversicherung:

Die Haut ist rot, brennt, juckt oder spannt: Wer nach dem Sonnenbaden diese Symptome spürt, hat vermutlich einen Sonnenbrand. Bei den ersten Anzeichen heißt es: Raus aus der Sonne und die Haut schnellstmöglich kühlen. Am besten eignen sich dafür nasse Umschläge. Kühlpads und Eiswürfel besser meiden, denn diese sind so kalt, dass sie die Haut womöglich zusätzlich schädigen. Anschließend die betroffenen Stellen mit kühlenden Lotionen, die etwa Panthenol oder Aloe vera enthalten, eincremen. Auf Produkte mit Alkohol und zu viel Duft- und Konservierungsstoffen möglichst verzichten, um Reizungen oder allergische Reaktionen zu vermeiden.

Zur Linderung von Juckreiz sind zudem Salben mit Hydrocortisol empfohlen, die auch für Insektenstiche geeignet sind. Quarkwickel tun sonnenverbrannter Haut ebenfalls gut. Aber Vorsicht: Bei offenen Wunden reizen die Milchsäurebakterien die Haut zusätzlich. Außerdem sollten Betroffene aufpassen, dass der Quark nicht auf der Haut antrocknet. Das Entfernen kann sonst schnell schmerzhaft werden. Ebenfalls wichtig: Viel trinken. Denn die Haut braucht jetzt Feuchtigkeit. Bei großflächigen Bläschen, Schwindel, Fieber oder Übelkeit, sollten Betroffene unbedingt einen Arzt aufsuchen.

PM: DKV Deutsche Krankenversicherung

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