Die documenta 14 setzt in Kassel Zeichen

documenta 14In den Kasseler Boden, auf dem zentralen Friedrichsplatz, hat die documenta 14 jetzt erste deutliche Zeichen gesetzt. Für die angekündigte künstlerische Arbeit der documenta 14 „The Parthenon of Books“ (Der Parthenon der Bücher) haben die Geschäftsführerin der documenta und Museum Fridericianum gGmbH, Annette Kulenkampff, die Künstlerin Marta Minujín und documenta 14 Kurator Pierre Bal-Blanc im Beisein von Oberbürgermeister Bertram Hilgen in einem symbolischen Akt am Samstag, 22. Oktober, das Startsignal gegeben. Der Grundriss, den der Kasseler Parthenon einnehmen wird, wurde mit einem roten Seil markiert, in der Mitte ein erstes Buch „als Grundstein“ in die Erde gepflanzt.

Welche Dimension das Kunstwerk auf der Fläche einnehmen wird, konnten OB Hilgen, die Künstlerin und der Kurator bei einem Gang um das eingegrenzte Areal ermessen.

Wenn die documenta am 10. Juni 2017 in Kassel beginnen wird, soll ein Bau aus gespendeten Büchern entstanden sein, der dem Athener Original maßstabsgetreu entspricht.

Marta Minujín: „Ich möchte allen danken, die zu diesem bewegenden Moment der Grundsteinlegung auf dem Friedrichsplatz gekommen sind, der so viele wichtige Erinnerungen trägt. Ich bin froh, diesen Moment der Grundsteinlegung für mein neues Projekt „The Parthenon of Books“ zu teilen. Ich war zutiefst gerührt, als ich Anfang des Jahres die Einladung zur documenta 14 erhielt. Als ich dann erfuhr, dass der Arbeitstitel der Ausstellung „Von Athen lernen“ heißt, konnte ich mir keine Arbeit vorstellen, die diesem Konzept mehr entspricht, als der Parthenon selbst: Von Athen zu lernen, von dem ersten Denkmal an die Demokratie, vom Parthenon, von seinem größten Mythos.“

Ein erstes Buch brachte Oberbürgermeister Bertram Hilgen mit zu der Aktion. „Dies sind sowohl symbolische als auch tatsächliche Schritte hin zur documenta 14. Dabei stellt sich wieder das Gefühl der Vorfreude auf diese einzigartige Kunstausstellung ein. Mit Marta Minujíns „Parthenon der Bücher“ entsteht hier ein besonders interessantes Kunstprojekt, das die Bürgerinnen und Bürger Kassels mit der documenta auf besondere Weise verbindet, wenn sie Bücher spenden und so selbst ein Teil der künstlerischen Arbeit werden“, sagte er.

Quelle: Stadt Kassel (JH)

NHR

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