Wilhelmshöhe Open 2013 30. Juni – 7. Juli 2013

Pressekonfernenz-WO-2013Tennis unterm Welterbe – das hat beileibe nicht jede Stadt zu bieten. „Wir freuen uns sehr, dass Kassels Bergpark ins Welterbe aufgenommen wurde“, sagte denn auch Dr. Fritz Westhelle, erster Vorsitzender des Kasseler Tennis-Club Bad Wilhelmshöhe 1898, bei der Pressekonferenz zu den 16. Wilhelmshöhe Open. „Natürlich hoffen wir, dass nun noch mehr Fans einen Besuch im Bergpark mit dem Besuch der Spiele auf unseren schönen Prinzenplätzen verbinden“, hofft der Clubchef. Oder umgekehrt.

Denn die Wilhelmshöhe Open vom 30. Juni bis 7. Juli 2013 sind schließlich mit 15.000 Dollar plus Hospitality im InterCityHotel Kassel das höchstdotierte ITF-Future-Turnier in Deutschland im Rahmen der HEAD German Masters Series. Turnierdirektor Dr. Eberhard Engelmann verspricht auch diesmal getreu dem Motto „Heute schon die Stars von morgen sehen“ Tennis auf Top-Niveau an der Burgfeldstraße. „Wir haben ein attraktives Hauptfeld“, berichtete er bei der Turnier-Präsentation bei Sponsor BMW, bei der erstmals der neue Kasseler Niederlassungsleiter Gotthold Heim die Gäste begrüßte.

Das Hauptfeld der Wilhelmshöhe Open wird angeführt von Bastian Knittel. Der 29-Jährige, 2011 an der Seite von Alex Satschko Doppel-Sieger in Kassel, kommt mit dem Schwung von Wimbledon nach Nordhessen. Dort schaffte der Ditzinger erstmals in seiner Karriere den Sprung ins Hauptfeld eines Grand Slam-Turniers. Da war aber am Montag gegen den 182 Plätze höher eingestuften Juan Monaco in Runde eins Schluss. Knittel darf sich dennoch über 27.500 Dollar Preisgeld freuen – und hält schon jetzt einen Rekord bei den Wilhelmshöhe Open. Er ist der Spieler, der die beiden bisher höchsten Rankings als Nummer eins der Setzliste in der Historie der „WO“ aufweisen kann: in diesem Jahr 204, vor zwei Jahren 197. „Wir freuen uns sehr auf Bastian“, so Dr. Engelmann.

Freuen dürfen sich die Tennisfans zudem auf Spieler wie den Slowaken Miloslav Mecir (ATP 280), Sprößling des legendären Milo „Gattone“ Mecir, auf den 19-Jährigen Nürnberger Robin Kern (ATP 403), der letztes Jahr bereits einen starken Auftritt in Wilhelmshöhe hatte und sich seitdem um fast 300 Plätze verbessert hat, oder auf den jungen Russen Victor Baluda (ATP 349), der in der Tennis University von Rainer Schüttler und Alexander Waske trainiert. Eine Wild Card fürs Hauptfeld erhält der inzwischen schon „Fast-Kasseler“ Kristjan Mesaros (ATP 441) aus Kroatien, der von einem Sponsorenpool aus Nordhessen unterstützt wird.

Quelle:KTC Bad Wilhelmshöhe 1896

 

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