Doppelschleifer im Test – Schnäppchen setzt sich gegen teure Konkurrenz durc

® NHR

Damit Werkzeuge lange gut und zuverlässig arbeiten, brauchen sie die richtige Pflege. Dazu gehört bei vielen Werkzeugen der regelmäßige Schliff der Klingen, um sie dauerhaft scharf zu halten. Wurden die Werkzeuge früher nur von Profihand geschliffen, investieren heute immer mehr Heim- und Handwerker in ein eigenes Schleifgerät. Sie haben vor allem die damit verbundene Flexibilität schätzen gelernt.

 

Im Handel bekommen die einfachen Schleifgeräte immer mehr Konkurrenz. Einer der stärksten Mitbewerber ist der Doppelschleifer, der aufgrund seines speziellen Aufbaus das Schärfen von zwei Werkzeugen gleichzeitig ermöglicht und damit viel Zeit spart. Die im Baumarkt und Online Handel verfügbaren Doppelschleifer unterscheiden sich in Ausstattung und Handling voneinander. Dabei können sich schon günstige Modelle, die bei einigen Ausstattungspunkten sparen, durchaus mit der teuren Konkurrenz messen, wie ein aktueller Test verschiedener Doppelschleifer des Fachmagazins Werkzeugpilot zeigt.

Günstigster Doppelschleifer sichert sich Testsieg

Der Testsieg ging dieses Mal an den Doppelschleifer 55119 aus dem Hause Güde. Der Hersteller überraschte im Test nicht nur mit einem durchaus grundsoliden Gerät, sondern auch mit einem günstigen Preis. Weniger als 30 Euro müssen für den Doppelschleifer, der mit 250 Watt arbeitet, eingeplant werden. Die Leistung ist sicherlich nicht berauschend und steht auf dem Markt auch bereits deutlich üppiger bereit, doch für den Einsatz in der Hobbywerkstatt reicht das Modell nach den Empfehlungen der Tester ohne Einschränkungen aus. Die Handhabung des Doppelschleif-Geräts ist ausgesprochen einfach, weshalb das Güde Modell auch für Einsteiger infrage kommt.

 

Gerade wer nur hin und wieder ein Schleifgerät braucht, ist mit dem Güde Modell gut bedient und macht wenig falsch, wie die Tester betonten. Schon für das Modell auf dem zweiten Platz muss deutlich mehr bezahlt werden, was es gerade für viele Heimwerker eher unattraktiv macht. Fast 112 Euro kostet die Bosch Doppelschleifmaschine GBG 35-15/350. Die Unterschiede zum Testsieger sind auf den ersten Blick ersichtlich. Zum einen muss hier natürlich der deutlich höhere Preis genannt werden, zum anderen bringt der Doppelschleifer von Bosch aber auch einfach viel mehr Leistung mit. Immerhin fast 350 Watt stehen hier zur Verfügung.

Solide Verarbeitung durch Druckguss

Bosch selbst wirbt damit, dass sein Doppelschleifer auch für schwierige Anwendungen sehr gut geeignet ist. Die Schleifmaschine ist hierfür mit einem robusten Druckgussgehäuse versehen, fällt an sich aber sehr kompakt aus, sodass sie auch in jede kleine Werkstatt passt.

 

Der dritte Platz geht in dem Doppelschleifer Test noch einmal an einen anderen Hersteller. Hier hat sich die Firma Scheppach durchsetzen können. Scheppach liefert mit dem Nass-Schleifsystem TIGER 2000S eine solide Wahl für jede Werkstatt. Dieses Schleifgerät ist wieder ein bisschen günstiger als das Modell von Bosch und kann ab 85 Euro erstanden werden. Es gibt hier einige technische Raffinessen, die das Schleifen an der richtigen Stelle erleichtern sollen. So gibt es einen Induktionsmotor, mit dem beim Schleifen der Werkzeuge für ein ruhiges und vibrationsarmes Arbeiten gesorgt wird.  Damit das Nassschleifen ohne Bedenken möglich ist, ist der Doppelschleifer mit einem zusätzlichen Wassertank versehen. Scheppach gewährt damit auch bei Anfängern ein gutes Ergebnis.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bitte löse zur Spamvermeidung diese Rechenaufgabe (in Zahlen): * Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.