8 Tipps für mehr Erfolg im E-Commerce

8 Tipps für mehr Erfolg im E-Commerce
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Der E-Commerce boomt gerade. Allerdings schaffen nicht sämtliche Gründer den Durchbruch. Es gibt zu viele Dinge zu erledigen. Doch nicht jedem wird sofort offensichtlich, welche Aspekte für den Erfolg von besonderer Bedeutung sind. Zu den größten Herausforderungen gehören:

  • Produkte beschaffen
  • Webseite erstellen
  • Bestellungen entgegennehmen
  • Artikel zeitnah ausliefern

Falls die angebotenen Produkte nicht selbst hergestellt werden, ist es besonders wichtig, eine zuverlässige und günstige Bezugswelle zu finden. Die Zuverlässigkeit hat inzwischen einen höheren Stellenwert als der tatsächliche Preis. Müssen Kunden zu lange warten, bis sie die bestellten Artikel nach Hause geliefert bekommen, werden sie beim nächsten Mal in einem anderen Shop einkaufen. Nachfolgend sind ein paar nützliche Tipps aufgelistet, mit denen sich der Erfolg im E-Commerce steigern lässt.

Tipp 1: Ansprechende Webseite erstellen

Insbesondere im E-Commerce ist es wichtig, einen ansprechenden Webauftritt zu erstellen. Die meisten Interessenten wünschen sich nicht einfach nur eine Auflistung aller verfügbaren Produkte. Sie möchten ein Einkaufserlebnis haben. Dazu gehören ausführliche Informationen zu den Artikeln.

Daher sind auch aussagekräftige Bilder oder Videos hilfreich. Je umfangreicher sich potenzielle Kunden über die Angebote informieren können, desto eher kaufen sie etwas.

Tipp 2: Verschiedene Bezahloptionen anbieten

Dieses Thema wird von einigen Einsteigern im E-Commerce oftmals nicht als wichtig angesehen. Doch das wäre ein fataler Fehler. Nicht jeder Kunde wünscht sich die gleichen Bezahloptionen. Deshalb ist es wichtig, verschiedene Möglichkeiten anzubieten. Zu den wichtigsten Bezahlmethoden gehören

  • Vorkasse
  • Kreditkarte
  • PayPal
  • Lastschrift

Eine Bezahlung per Rechnung sollte aus Sicherheitsgründen nur Stammkunden angeboten werden.

Neben der Auswahl von verschiedenen Bezahlmöglichkeiten möchten Kunden auch wissen, ob noch weitere Kosten hinzukommen. Bei der Bestellung von physischen Produkten kommen oftmals noch Gebühren für die Verpackung oder dem Versand hinzu. Dadurch kann sich ein vermeintliches Schnäppchen hinterher als zu teuer herausstellen. Mitunter kommen weitere Kosten für die jeweilige Mehrwertsteuer oder andere Gebühren hinzu. Solche Dinge sollten die Kunden nicht erst kurz vor dem Abschluss einer Bestellung erfahren, sondern schon bevor sie einen Artikel in den Warenkorb legen. Alles andere würde unseriös und abschreckend wirken.

Tipp 3: Kostenlosen Versand anbieten

In der letzten Zeit hat es sich im Allgemeinen als Standard herausgestellt, Artikel kostenlos zu versenden. Damit der Anbieter dadurch keine finanziellen Verluste erleidet, kann er die durchschnittlichen Gebühren für den Versand schon vorsorglich auf den Preis der Artikel aufschlagen. Zudem ist er gefordert, die Versandkosten möglichst gering zu halten. Dieses Ziel lässt sich erreichen, wenn beispielsweise günstige Kartonagen vom Hersteller und nicht über Zwischenhändler bezogen werden.

Zudem wird ein günstiger und zuverlässiger Logistikpartner benötigt. Die Logistik auszulagern, ist für die meisten Anbieter im E-Commerce die beste Lösung. In der ersten Zeit kann der Versand der Bestellungen auch noch in Eigenregie erfolgen. Steigt die Zahl der Kunden und der Bestellungen, müsste zwangsläufig eine komplette Versandabteilung eingerichtet werden. Das Problem sind die Schwankungen bei der Anzahl von Bestellungen. Ist das Aufkommen hoch, ist die interne Versandabteilung schnell überlastet.

Bestellen zeitweise nur wenige Kunden Produkte, dann kostet diese Abteilung dem Anbieter nur Geld. Ein professioneller Logistikpartner hat deutlich bessere Möglichkeiten der Kompensation.

Tipp 4: Die Zielgruppe ermitteln

Die Zielgruppe näher zu kennen, ist auch im E-Commerce sehr wichtig. Es geht in erster Linie darum, in Erfahrung zu bringen, für welche potenziellen Kunden die Angebote interessant sein können. Es gibt jedoch einige Artikel oder Dienstleistungen, die für jeden Menschen interessant sind. Allerdings ist das eher die Ausnahme. Für die meisten Produkte gibt es Interessengruppen, die nach den folgenden Kriterien eingeteilt werden können:

  • Alter
  • Geschlecht
  • Bildung
  • Einkommen

Das mag zwar ein wenig wie Schubladendenken wirken, aber im E-Commerce sind solche Kategorien von größter Bedeutung. Wenn nähere Erkenntnisse über die Zielgruppe vorliegen, kann das gesamte Unternehmen darauf abgezielt werden. Dabei geht es um Farben, Logos und selbstverständlich auch die Sprache. Insbesondere im B2C-Bereich sind diese Dinge entscheidend.

Tipp 5: Größere Bekanntheit erlangen

Je bekannter ein Unternehmen ist, desto größer kann der Erfolg sein. Um die Bekanntheit zu steigern, stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Beispielsweise kann der Internetauftritt suchmaschinenoptimiert gestaltet werden. Falls ein Interessent nach einem Artikel oder einer Dienstleistung sucht, sollte er den richtigen Shop finden. Besuchen mehr User eine Webseite, erhöht sich die Chance auf Transaktionen.

Insbesondere für die jüngere Zielgruppe kann auch ein Social-Media-Marketing eingeführt werden. Dadurch werden Interessenten genau dort erreicht, wo sie sich aufhalten. Mit dieser Art des Marketings haben schon zahlreiche Unternehmen ihre Umsätze gesteigert. Es kann selbstverständlich auch eine Kombination aus verschiedenen Optionen eingesetzt werden.

Tipp 6: Den Erfolg messen

Jeder, der seinen Erfolg im E-Commerce lenken möchte, sollte unbedingt regelmäßige Daten auswerten. Besonders wichtig ist die sogenannte Konversionsrate. Diese lässt sich recht einfach ermitteln. Dazu braucht nur die Anzahl der Verkäufe durch die Anzahl der Seitenbesucher geteilt zu werden. Das Ergebnis mit 100 multipliziert ergibt dann die Konversionsrate.

Dieser Wert ist deshalb so wichtig, weil er das tatsächliche Verhältnis zwischen Seitenbesuchern und erfolgten Transaktionen aufweist. Ist dieser Wert zu gering, dann liegt es meistens daran, dass die Besucher sich auf der Webseite nicht gut zurechtfanden oder dass es unklare Formulierungen gab. Auf jeden Fall sollte der gesamte Internetauftritt optimiert werden, damit mehr Besucher einen Kaufabschluss tätigen.

Tipp 7: Kunden einen umfangreichen Support bieten

Im E-Commerce geht alles ziemlich schnell und größtenteils schon automatisiert. Es hat sich jedoch herausgestellt, dass Anbieter, die Interessenten und Kunden einen umfangreichen Support anbieten, auf Dauer erfolgreich sind. Schon bevor ein Kauf abgeschlossen ist, sollten Interessenten sich per E-Mail oder Kontaktformular über das eine oder andere Angebot informieren können. Gibt es nach dem Kauf Probleme bezüglich der Handhabung oder Ähnliches, sollte ebenfalls ein kompetenter Kundensupport zur Verfügung gestellt werden. Die meisten Kunden bevorzugen derzeit noch einen persönlichen Kontakt vor einem automatisierten Bot, der verschiedene Fragen beantwortet.

Tipp 8: Kundenbewertungen veröffentlichen

Zahlreiche User orientieren sich an den veröffentlichen Kundenbewertungen. Diese sollten jedoch echt sein. Wer gerade ins E-Commerce einsteigt, lässt sich dazu hinreißen, schon ein paar positive Bewertungen selbst zu verfassen.

Davon ist jedoch abzuraten. Die Rezessionen und Bewertungen der Kunden sollten natürlich entstehen. Es lässt sich nicht vermeiden, dass auch negative Bewertungen auftreten. Diese sollten jedoch nicht gelöscht werden. Besser ist es, darauf zu reagieren. Oftmals kann geklärt werden, warum es bei dem einen oder anderen Kunden nicht klappte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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