KVG und Museum für Sepulkralkultur unterstützen Schulklassen

Kassel, 31. Mai 2012. Wissen fördern, Kultur erfahren: Mit diesen Zielen haben die KVG und das Museum für Sepulkralkultur in Kassel eine neue Partnerschaft besiegelt. Beide Kooperationspartner ermöglichen pro Ausstellung fünf Schulklassen aus dem Tarifgebiet KasselPlus den kostenlosen Besuch des bundesweit einzigartigen Museums inklusive Führung durch die aktuelle Ausstellung. In das Angebot eingeschlossen ist auch die kostenfreie Hin- und Rückfahrt mit Bussen und Bahnen. Das Projekt stellten heute KVG-Vorstand Dr. Thorsten Ebert und der Direktor des Museums für Sepulkralkultur, Professor Reiner Sörries, in dem Museum am Kasseler Weinberg vor.

Durch die neue Kooperation können Schüler das Museum besuchen das für sie bisher, nicht nur geographisch, manchmal zu weit weg schien. „Der Tod wirft so viele Fragen auf und es ist nicht entscheidend, dass sie abschließend beantwortet, sondern dass sie gestellt und besprochen werden können“, sagt der Theologe Professor Reiner Sörries. „Wir können den Tod nicht fernhalten. Kinder und Jugendliche möchten verstehen können, beruhigt und getröstet werden und im Wissen um den Tod wird schließlich auch deutlich, was Leben ist.“ Sterben und Tod – diese Themen bewegen Kinder und Jugendliche. Auch wenn sie nicht darüber sprechen. Das Museum für Sepulkralkultur bietet einen solchen Ort, der zum Fragen-Stellen einlädt, ein Forum, sich zu öffnen und einzulassen.

In die Besuche der Klassen eingeschlossen ist auch die kostenfreie Fahrt mit Bussen und Bahnen von der jeweiligen Schule zum Kasseler Weinberg und zurück. „Wir haben im September 2010 mit der Kunsthalle Fridericianum unser erstes Kooperationsprojekt mit einem Kasseler Museum abgeschlossen, um die Besuche von Schülern in Kunst- und Kultureinrichtungen zu fördern. Im Februar dieses Jahres folgte unsere zweite Kooperation dieser Art mit der Museumslandschaft Hessen Kassel für ihre zahlreichen Standorte“, erklärt KVG-Vorstand Dr. Ebert. „Jetzt beginnt unser drittes Projekt und wir freuen uns sehr, dass wir mit dem Sepulkralmuseum einen Partner gewinnen konnten, der deutschlandweit einzigartig ist. Schulbesuche in Museen sollten nicht an finanziellen Barrieren scheitern und wir leisten gerne unseren Beitrag dazu.“

 

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