Regen, Gewitter und Sturm im Anmarsch

In den kommenden Tagen setzen sich vielerorts Dauerregen und stürmische Gewitter fest. Auslöser ist Tief YUKON, das aktuell über Mitteleuropa wütet. Von West nach Ost ziehend, sorgen die Ausläufer des Orkantiefs auch in Deutschland für turbulentes Wetter. Im Südwesten werden am Donnerstag vor allem in höheren Lagen starke Sturmböen von bis zu 90 Kilometern pro Stunde erwartet. Am Wochenende schlagen nun endgültig die Eisheiligen zu und bringen deutlich kühlere Luft. Auch der Nachtfrost kommt nach einer kurzen Pause wieder zurück. 

Launischer Mai – ist das noch normal?

Nach zwei turbulenten Tagen beruhigt sich die Lage am Freitag wieder etwas. Tief YUKON zieht in Richtung Nordsee ab. Allerdings kündigt sich dann ein erneut durchwachsenes Wochenend-Wetter mit Höchsttemperaturen um die 15 Grad an. Insgesamt kommt der Norden mit Sonnenschein aber am besten weg.

„Besonders im Vergleich zu den vergangenen 13 Monaten, die alle durchweg zu warm waren, scheint das aktuelle Fröstel-Wetter aus der Rolle zu fallen. Doch, dass es im Mai zu Kälteeinbrüchen und starken Regenfällen kommt, ist keine Seltenheit. Die Eisheiligen machen ihrem Namen demnach alle Ehre. Wir bewegen uns also momentan vollkommen im Bereich des Üblichen“, erklärt Corinna Borau, Meteorologin bei wetter.com.

Nachfrostgefahr steigt wieder an

Die Kälte des vergangenen Wochenendes ließ vor allem die Winzer und Obstbauern um ihre Ernte bangen. In zahlreichen Weinbergen in Deutschland und Frankreich wurde mit Fackeln gegen den Frost angekämpft.

„Bis zum Ende der Woche heißt es erstmal wieder durchatmen. Bodenfrost ist in den kommenden Tagen kein Thema mehr. Ab Sonntag aber wird es nachts wieder empfindlich kalt“, so Corinna Borau.

Weitere Infos gibt es in der aktuellen 3-Tage-Vorhersage.

PM: Amelie Rösinger / wetter.com  (HJ)

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