Netzwerktreffen mit Weitblick: Erfolgreiche Fachtagung der Schülerforschungszentren in Kassel

Netzwerktreffen mit Weitblick: Erfolgreiche Fachtagung der Schülerforschungszentren in Kassel

Kassel wurde zum Zentrum der naturwissenschaftlichen Nachwuchsförderung: Am 19. und 20. Januar 2026 trafen sich Vertreterinnen und Vertreter von Schülerforschungszentren (SFZ) aus ganz Deutschland zur 11. Fachtagung. Im Schülerforschungszentrum Nordhessen (SFN) und im Future Space standen zwei Tage lang intensive Vernetzung, Best-Practice-Beispiele und die Qualität der MINT-Bildung auf der Agenda.

Schulleiter Markus Crede von der Albert‐Schweitzer‐Schule und Dr. Jennifer Plath, Vorständin der Stiftung Jugend forscht e. V., hießen die Gäste in der Albert-Schweitzer-Schule willkommen. In den Grußworten wurde besonders das Wirken von Klaus-Peter Haupt hervorgehoben und die Arbeit des SFN, des Future Space sowie aller anwesenden Zentren gewürdigt. Ein zentraler Punkt der Reden war die Bedeutung dieser Institutionen für den Wettbewerb „Jugend forscht“: Die Arbeit in den SFZs ist ein entscheidender Faktor sowohl für die Anzahl der Anmeldungen als auch für die hohe Qualität der eingereichten Forschungsprojekte.

Im Anschluss übernahmen die Gastgeber das Wort: Philipp Imhof, Leiter des SFN Kassel, und Rico Janusch, Leiter des FutureSpace, präsentierten ihre Konzepte und gaben Einblicke in die Strukturen ihrer erfolgreichen Bildungsarbeit. Dabei stellten sie ihre spezifische Zielgruppenansprache sowie interessante Kennzahlen vor, die das Wachstum und die Relevanz der Standorte unterstrichen.

Der Nachmittag wurde praktisch: Bei einer Führung durch das SFN erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer detaillierte Einblicke, woran Schülerinnen und Schüler aus Kassel und Umgebung aktuell arbeiten. Den fachlichen Tiefgang stellten anschließend drei Workshops sicher, die in zwei Blöcken angeboten wurden. Dies ermöglichte allen Anwesenden, zwei der drei Themen intensiv zu bearbeiten und sich über Herausforderungen der SFZ-Landschaft auszutauschen. Der erste Tag fand seinen Ausklang bei einem gemeinsamen Buffet im Future Space, das Raum für informelle Gespräche bot.

Der Dienstag startete mit einem inhaltlichen Highlight: Kathrin Smolarczyk hielt einen spannenden Vortrag zum Thema „Wie halte ich Schüler im SFZ, nachdem der erste Funke ausgeht“. Der Impuls lieferte wertvolle Strategien für die langfristige Motivation von Jungforschern. Ergänzend dazu bot der „Markt der Möglichkeiten“ eine Plattform, auf der sich die Zentren gegenseitig Experimente und Methoden vorstellten.

Zum Abschluss der Tagung verband sich fachlicher Austausch mit lokaler Atmosphäre. Ein gemeinsamer Spaziergang führte die Gruppe über den Klaus-Peter-Haupt-Platz zurück zum Future Space. Dort rundete eine letzte Führung durch die Räumlichkeiten und ein Mittagsimbiss das Programm ab – inklusive des besonderen „Future-Space-Eis“.

Das Fazit der Gäste fiel einstimmig aus: Eine rundum gelungene Veranstaltung, die wichtige Impulse für die Zukunft der Schülerforschungszentren in Deutschland setzte.

© NHR Fotos: Philipp Imhof und Felix Kreyer

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