Stufe 2 im Versorgungsgebiet Darmstadt

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Sozial- und Integrationsminister Kai Klose: „Die gesundheitliche Lage durch COVID-19 bleibt angespannt“

 

Sozial- und Integrationsminister Kai Klose weist darauf hin, dass die gesundheitliche Lage unter COVID sehr angespannt ist: „Wir mussten deshalb vor dem Hintergrund der steigenden Auslastung mit COVID-19-Patientinnen und -Patienten für das Versorgungsgebiet Darmstadt die Stufe 2 aussprechen.“

 

Hessen ist in Bezug auf die stationäre Versorgung in sechs Versorgungsgebiete eingeteilt. Zum Versorgungsgebiet 6 (Darmstadt) gehören die Stadt Darmstadt, der Landkreis Darmstadt-Dieburg, der Odenwaldkreis, der Landkreis Bergstraße sowie der Landkreis Groß-Gerau. Der Stufenplan des Landes Hessen sieht bei Stufe 2 den weiteren Ausbau von Intensivkapazitäten sowie die Möglichkeit der Verlegung von Patientinnen und –Patienten in andere Versorgungsgebiete vor, sofern dies medizinisch vertretbar und im Hinblick auf die Auslastung der Krankenhäuser notwendig ist. „Die aktuelle Situation zeigt, dass sich die zentrale Patientensteuerung durch die koordinierenden Krankenhäuser in Verbindung mit dem Planungsstab Stationär im Hessischen Ministerium für Soziales und Integration erneut bewährt und ein maßgeschneidertes Vorgehen ermöglicht. So kann flexibel auf Kapazitätsbedarfe reagiert werden“, erläutert der Minister und ergänzt: „Hessen hatte bereits zu Beginn der Pandemie ein Stufensystem eingeführt. „Auf dieses bewährte System kann auch in diesem Fall wieder zurückgegriffen werden.“ Ein solches Stufensystem wird derzeit bundesweit gefordert und beachtet.“

 

Hintergrund

Die koordinierenden Krankenhäuser prüfen auf Grundlage der Kriterien für die Eskalationsstufen, insbesondere unter Berücksichtigung der Belegungszahlen und Materialreichweite, ob die nächste Eskalationsstufe erreicht ist. Ergibt die Prüfung, dass die nächste Eskalationsstufe erreicht ist, melden die koordinierenden Krankenhäuser dies dem Hessischen Ministerium für Soziales und Integration. Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration überprüft, stellt fest und ordnet die erforderlichen Maßnahmen an.

 

Koordinierende Krankenhäuser sind:

1) Versorgungsgebiet Kassel: Klinikum Kassel

2) Versorgungsgebiet Fulda-Bad Hersfeld: Klinikum Fulda

3) Versorgungsgebiet Gießen-Marburg: Universitätsklinikum Gießen-Marburg (Standorte Gießen und Marburg)

4) Versorgungsgebiet Frankfurt-Offenbach: Universitätsklinikum Frankfurt

5) Versorgungsgebiet Wiesbaden-Limburg: Helios Dr. Horst Schmidt Kliniken Wiesbaden

6) Versorgungsgebiet Darmstadt: Klinikum Darmstadt

 

PM: Hessisches Ministerium für Soziales und Integration 

 

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