Baunatal spielt 1:1 (1:0) unentschieden gegen Stadtallendor

KSV-Stadtallendorf-2Es sollte ein weiterer Schritt zur Meisterschaft werden doch konnten die VW-Städter diese intensive Begegnung nicht gewinnen. Der KSV spielte heute zwar um einiges besser als am letzten Wochenende und die Mannschaft hatte bereits in der 5. und 7. Spielminute zwei gute Möglichkeiten durch Jaroslaw Matys in Führung zu gehen. Der Kopfball ging jedoch über das Tor der Gäste hinaus und seinen Schuss von der linken Seite konnte der Stadtallendorfer Torwart Dusan Olujic abwehren. Kim Sippel, Torwart auf Baunataler Seite, musste sich erst in der 15. Minute nach einer Ecke beweisen um den Führungstreffer der Stadtallendorfer zu verhindern. In der 22. Spielminute konnte dann der KSVler Samet Davulcu einen Pass von Manuell Pforr nicht mehr erreichen und zwei Minuten später hatte sein Mannschaftskamerad Martin Wengerek bei einem Freistoß kein Glück einen Treffer zu erzielen. Dieser Schuss ging direkt in die Hände des Schlussmannes aus Stadtallendorf. Kurze Zeit später hatten auch die Gäste um Trainer Sicaja Dragan bei einem Freistoß eine gute Möglichkeit zum Tor aber der Ball verfehlte das Netz der Baunataler.

Der Fanclub „Anno 01“ unterstützte auch heute wieder lautstark die Mannschaft und wurde dann auch in der 37. Minute belohnt. Nachdem in der 36. Spielminute Jaroslaw Matys seine Chance nicht nutzte, kam Tobias Nebe nur eine Minute später an den Ball und schoss unhaltbar zum 1:0 ins gegnerische Tor. In der 44. Spielminute hätte Tobias Nebe fast noch einen drauf legen können, doch sein Freistoß aus 20 Metern ging genau auf Dusan Olujic im Stadtallendorfer Tor. So begaben sich beide Mannschaften mit diesem knappen Vorsprung in die Halbzeitpause.

Zu Beginn der 2. Halbzeit folgte gleich eine sehr gute Chance für den KSV, doch rechnete Manuel Pforr nicht damit, dass der Torwart aus Stadtallendorf, nach einem Schuss von Tobias Nebe, den Ball nicht festhaltenKSV-Stadtallendorf-1 konnte und so kam er schlussendlich auch nicht mehr an den Ball. Die Baunataler hielten den Druck hoch und so kam es in der 61. Minute, nach einem schönen Zusammenspiel von Jaroslaw Matys auf Manuel Pforr, zu einer weiteren guten Möglichkeit, die jedoch ebenfalls nicht genutzt werden konnte. Also kam es, wie es kommen musste. Der eine nutzt seine Chancen nicht und der Gegner nutzt die seinigen eiskalt. In der 66. Spielminute konnte der an zweiter Stelle der Torjägerliste in der Hessenliga stehende Ahmet Marankoz seine Chance zum Ausgleich nutzen. Der KSV wechselte im Anschluss drei Spieler aus und versuchte so alles um diese drei wichtigen Punkte zu gewinnen.

Zu einem erwähnenswerten Ereignis kam es noch in der 70. Spielminute als nach einem klaren Foul an einem Baunataler Spieler, die Gäste die Entscheidung des Schiedsrichters auf Freistoß, nicht akzeptieren wollten und es kam zur „Rudelbildung“ in der es auch zu Tätlichkeiten von Seiten der Stadtallendorfer Spielern kam. Eine klare Rote Karte blieb aus, der Schiedsrichter ahndete das Verhalten nur mit einer gelben Karte für einen Stadtallendorfer. Der KSV hielt den Druck weiter hoch, aber es machten ihnen die Linienrichter oft das Spiel schwer. Die Assistenten des Schiedsrichters waren an diesem Tag in ihren Entscheidungen nicht sehr sicher, häufig wurden Ecken nicht gegeben und auch die Einwürfe wurden falsch ausgelegt.

Die Kraft der Baunataler schien gegen Spielende nachzulassen, als die Stadtallendorfer in der letzten Minute den Ball noch mal in den Strafraum der Gastgeber und dann auch gleich ins Baunataler Tor brachten. Der Jubel der Gäste war groß, aber die Enttäuschung folgte kurze Zeit später. Der Assistent des Schiedsrichters entschied mit Verzögerung auf eine Abseitsstellung. So blieb es für Baunatal glücklicher Weise beim 1:1 Unentschieden. In der anschließenden Pressekonferenz lobte dann auch Spielertrainer Tobias Nebe seine Mannschaft, die an diesem Tag mit Moral und Leidenschaft gespielt habe. Co. Trainer Tobias Klöppner endete seine Einschätzung mit den Worten: „dann muss jetzt eben am Freitag Vellmar dran glauben“.

Quelle: printmedia agentur Kassel

 

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