Hoher Komfortfaktor kennzeichnet bestes Modell im Outdoor Sitzsack Test

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Bei der Wahl der Gartenmöbel stehen längst nicht mehr nur Klassiker wie Stühle und Bänke ganz oben auf der Wunschliste, sondern auch sogenannte Sitzsäcke. Sitzsäcke haben es in den letzten Jahren sehr erfolgreich vom Kinder- und Wohnzimmer raus in den Garten geschafft. Die bequemen Sitzmöbel punkten in erster Linie durch einen außerordentlich hohen Sitzkomfort, der Rückenbeschwerden und Bewegungseinschränkungen an der richtigen Stelle vorbeugt. Outdoor Sitzsäcke fallen durch die ergonomischen Sitzeigenschaften auf, mit denen der Rücken an der richtigen Stelle entlastet wird.

 

Die Hersteller der Sitzsäcke legen indes großen Wert darauf, dass diese Sitzmöbel flexibel nutzbar sind und sich für den Außenbereich genauso eignen wie für drinnen. Die Bezüge sind daher meistens kinderleicht zu reinigen. Bei vielen Sitzsäcken lassen sie sich sogar vollständig abnehmen, sodass bei starker Verunreinigung auch nur eine Erneuerung des Bezugs möglich ist. Im Winter können die Sitzsäcke auch in den Wintergarten geräumt werden.

Qualitätsunterschiede stecken im Detail

Obwohl die Ausstattung der Sitzsäcke längst optimiert ist, sollte die Kaufentscheidung nicht überstürzt werden, erklärt die Redaktion von Gartenbook, die sich in einem aktuellen Test die Modelle genauer angesehen hat. Demnach sind die Unterschiede im Outdoor Sitzsack Test vor allem im Detail, beispielsweise bei den Materialeigenschaften und der Verarbeitung, zu erkennen. Weiterhin spielen die Sitzeigenschaften eine zentrale Rolle, denn diese sollten natürlich immer eine gewisse Entlastung mitbringen. Gerade im Außenbereich sind die Sitzsäcke aufgrund der unterschiedlichen Witterungseigenschaften einer enormen Beanspruchung ausgesetzt, weshalb im Test viel Wert auf robuste Materialien gelegt wurde.

 

Im Gartenbook Test setzte sich der Luxury Riesensitzsack aus dem Hause Lumaland durch. Das XXL Modell ist mit seinen rund 65 Euro im gehobenen Preissegment vertreten, bietet aber nach Angaben der Tester erhebliche Vorteile. So wird das Füllvolumen von 380 Litern der Bezeichnung XXL durchaus gerecht. Mit seine 180 x 140 Zentimetern bietet der Sitzsack genügend Platz, sodass auch einer entspannten Sitzhaltung laut Redaktion nichts im Weg steht. Für Funktionalität und Pflegeleichtigkeit in einem sorgt der Bezug, der zur Hälfte aus Polyester und zur anderen aus PVC hergestellt ist. Lobenswert ist die große Farbvielfalt, die Lumaland hier bietet. Unter den insgesamt 14 verschiedenen Farben sollte sich für jeden das passende Design finden.

Weiteres XXL Modell auf dem zweiten Platz

Auch auf dem zweiten Platz steckt ein XXL Outdoor Sitzsack. Diesmal überzeugte die Tester aber ein Modell von Kinzler. Der Sessel ist mit rund 54 Euro ein wenig günstiger als die große Variante von Lumaland. Die Tester loben hier insbesondere die komfortablen Pflegeeigenschaften. So besitzt der Kinzler XXL Riese einen Innensack. Der Bezug kann für die Reinigung also einfach abgenommen werden. Für ein einfachen Ab- und Aufziehen gibt es einen Klettverschluss.

 

Während der Bezug aus Polyester besteht, kann bei den Füllmaterialien zwischen einer normalen und einer recycelten Füllung gewählt werden. Die recycelte Füllung ist natürlich besonders umweltfreundlich. Leider steht hierzu jedoch der Bezug aus synthetischem Material in einem deutlichen Kontrast dazu. Lobenswert sind nach Angaben der Tester jedoch die Verarbeitungseigenschaften.

 

Ist das Budget enger, kann auch auf den drittplatzierten Outdoor Sitzsack ausgewichen werden. Der Hersteller BuBiBag bietet hier mit dem Lounge Sitzsack ein recht günstiges Modell, das nicht einmal 40 Euro kostet, aber einige tolle Extras bereithält. So ist hier nach Testangaben die Rückenlehne fest integriert. Allerdings ist dieses Modell insgesamt ein wenig kleiner dimensioniert.

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