Märchenhafte alte Gebäude warten auf Ihre Sanierung

© NHR

Märchenhafte alte Gebäude warten auf Ihre Sanierung

Für viele besteht der Traum von einem eigenen Zuhause nicht darin, ein neues Haus zu bauen, sondern ein historisches Gebäude oder eine Altbauwohnung zu suchen und diese nach den eigenen Wünschen und den Anforderungen der Energiespargesetze zu sanieren. Ohne Zweifel haben ältere Häuser eine Ausstrahlung, der sich ein Liebhaber des historischen Ambientes nicht entziehen kann. Ein alter Dielenfußboden, ein hölzerner Erker, eine Stuckdecke oder gar ein alter Kamin geben Ihrem Eigenheim ein besonderes Flair, das man in modernen Gebäuden leider vergeblich sucht. Noch dazu ist es oft sehr viel einfacher, in einer Stadt eine Gebrauchtimmobilie als ein Baugrundstück zu finden. Das gilt umso mehr für den historischen Stadtkern.

Daher wundert es nicht, dass immer mehr Bauherren ein Eigenheim in alter Bausubstanz suchen. Allerdings kann der Sanierungsaufwand manchmal sogar teurer sein als ein Neubau, und nicht immer lässt sich bereits beim Kauf der genaue finanzielle Aufwand abschätzen. Gut, wenn man dann einen erfahrenen Baufinanzierungsspezialist wie zum Beispiel Hüttig & Rompf an seiner Seite hat, der sich ganz genau im Immobilienbereich auskennt und Ihnen mit flexiblen Finanzierungslösungen und Tipps zu Förderprogrammen helfen kann. Damit sind normale Banken nämlich meistens überfordert.

Wie funktioniert die Beurteilung einer Bestandsimmobilie?

Grundsätzlich ist es sehr wichtig, bereits vor dem Kaufvertrag ein zumindest vorläufiges Gutachten erstellen zu lassen, dass Ihnen einen ersten Überblick über den Zustand der Bausubstanz und die ungefähr zu erwartenden Sanierungskosten gibt. Natürlich kann dieses Gutachten nur mit Untersuchungsmethoden durchgeführt sind, die nicht bausubstanzzerstörend sind. Aber es gibt heutzutage viele technische Möglichkeiten wie zum Beispiel die Endoskopie oder mikroskopische Probenentnahme an Hölzern oder Mauerwerk, um den Befall mit tierischen oder pflanzlichen Schädlingen festzustellen. Bei dieser Untersuchung kann auch der Befall mit dem echten Hausschwamm diagnostiziert werden, der einen Kauf zumindest sehr in Frage stellt. Die Sanierung ist extrem kostenintensiv, befallene Bauteile müssen großflächig entfernt und verbrannt bzw. spezialentsorgt werden. Gleiches gilt auch für asbesthaltige Baustoffe, die bis in die achtziger Jahre oft bei Modernisierungen verbaut wurden.

Mit diesem Gutachten hat nicht nur Ihr Baufinanzierer eine gesunde Grundlage für die Ermittlung des Beleihungswertes der Immobilie, sondern Sie selbst haben auch eine gute Basis für Ihre Kaufpreisverhandlungen. Insofern lohnt sich der vergleichsweise geringe finanzielle Einsatz für ein Gutachten gleich doppelt. Ohne Gutachten werden Ihnen die meisten Finanzierer nämlich keine Hypothek geben, und für Sie selbst kann es nach dem Kauf teuer werden, wenn Sie die Mängel erst zu spät entdecken.

Welche Förderungen können Sie erwarten?

Viele historische Gebäude stehen unter Denkmalschutz, wie zum Beispiel im malerischen Hann. Münden. Falls sie noch nicht in das Verzeichnis aufgenommen wurden, kann sich ein Antrag bei der Unteren Denkmalschutzbehörde lohnen. Zwar sind viele Bauherren der Meinung, dass dieser nur nachteilige Beschränkungen beim Gestaltungsspielraum bedeutet, aber diese lassen sich meistens mit einigen vernünftigen Gesprächen mit der Behörde ausräumen. Wenn Sie Interesse zeigen, das alte Gebäude wieder liebevoll herzurichten, dann drückt der Verantwortliche meistens beim Innenausbau oder anderen Details die Augen zu. Auch die Denkmalschutzbehörde weiß, dass alte Bausubstanz und moderne Wohnanforderungen „unter einen Hut“ gebracht werden müssen, besonders wenn noch Vorschriften des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) eingehalten werden müssen. Dagegen können Sie bei denkmalgeschützten Häusern mit kräftigen Sanierungs-Zuschüssen aus verschiedenen Programmen rechnen, hinzu kommen noch staatliche Förderungen für energetische Modernisierungen. Über viele dieser Gelder kann Ihnen ein guter Baufinanzierer Auskunft geben.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bitte löse zur Spamvermeidung diese Rechenaufgabe (in Zahlen): * Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.