Möglichkeiten zur Finanzierung der eigenen Bestattung

Eiche_Reinhardswald (c) Manfred

Der Tod eines geliebten Menschen bedeutet für die Hinterbliebenen eine Zeit, die von Trauer und Schmerz geprägt ist. Auch eine finanzielle Belastung ist damit verbunden, denn eine Bestattung kann sehr teuer ausfallen und nicht selten Kosten bis in den vierstelligen Bereich verursachen. Es gibt aber mehrere Möglichkeiten, wie man bereits zu Lebzeiten vorsorgen und seine Hinterbliebenen entlasten kann.

Sterbegeldversicherung trägt Bestattungskosten

Eine Bestattung kann in Deutschland nicht selten den finanziellen Ruin der Hinterbliebenen bedeuten – und das nicht nur, wenn der Verstorbene ausgefallene Wünsche bezüglich seiner Beisetzung hatte. Von den Kosten für Sarg oder Urne bis hin zur Grabstelle auf dem Hauptfriedhof Kassel oder dem Friedhof Harleshausen: Für eine Bestattung werden in Deutschland im Durchschnitt etwa 7600 Euro fällig. Die günstigsten Varianten, nämlich die anonymen Urnenbeisetzungen, fallen dabei mit etwa 2000 Euro am günstigsten aus – nach oben sind dagegen kaum Grenzen gesetzt.

Eine Möglichkeit der finanziellen Vorsorge für den eigenen Tod und das Decken der Kosten für die Bestattung München ist die Sterbegeldversicherung. Diese ist eine spezielle Variante der Kapitallebensversicherung: Im Rahmen des Versicherungsvertrages wird eine Summe festgesetzt, die in den meisten Fällen zwischen 2000 und 10000 Euro beträgt. Diese decken die Kosten für die Bestattungen München. Der Versicherte zahlt dafür jeden Monat eine bestimmte Rate ein, deren Höhe sich abhängig von der Höhe der Gesamtversicherungssumme festsetzt. Ausbezahlt wird der Gesamtbetrag im Todesfall wahlweise auf einmal oder auch in monatlichen Raten. Dabei spielt es keine Rolle, in welchem Alter der Versicherte gestorben ist. Das Bestehen einer Gesundheitsprüfung wird aber oftmals von der Versicherung vorausgesetzt. Angebote ohne eine solche Prüfung haben dagegen eine Wartezeit als Bedingung: Stirbt der Versicherte innerhalb eines Zeitraums von 36 Monaten nach Vertragsabschluss, gibt es kein Geld.

Kapitallebensversicherung: Rundum-Absicherung

Eine weitere Variante der Versicherungen für den Sterbefall ist die Kapitallebensversicherung. Diese unterscheidet sich gar nicht so stark von der Sterbegeldversicherung, denn auch bei der Kapitallebensversicherung wird eine Versicherungssumme vertraglich festgelegt, und es fallen entsprechend angepasste monatliche Raten an. Der größte Unterschied liegt in der Höhe der Versicherungssumme, die hier weit höher ausfällt als bei der Sterbegeldversicherung. Der Grund dafür liegt in der Tatsache, dass nicht nur die Bestattungskosten davon bezahlt werden sollen. Stattdessen soll die Familie nach dem Tod des Versicherten für eine Weile eine finanzielle Absicherung erfahren, die sich auf viel mehr als nur die Beerdigungskosten erstreckt.

Klassisches Sparbuch als weitere Variante

Wer keine Versicherung abschließen kann oder möchte, hat selbstverständlich auch die Möglichkeit, einfach ein Sparbuch zu eröffnen und regelmäßig eine bestimmte Summe einzuzahlen. Wird rechtzeitig damit begonnen, ist es möglich, einen ausreichend hohen Betrag anzusparen und so dafür zu sorgen, dass die Hinterbliebenen nicht von den Bestattungskosten buchstäblich erschlagen zu werden. Bei einem Sparbuch kann die Höhe der monatlichen Einzahlungen flexibel an die Lebensumstände und die eigene finanzielle Situation angepasst werden. Eine Entlastung der Familie erreicht man übrigens auch, indem man sich bereits lange vor dem eigenen Tod Gedanken über die gewünschte Bestattung München macht und diese schriftlich festhält. So wird verhindert, dass es zu Streitigkeiten oder Unsicherheiten in diesen Fragen kommt.

 

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