100 Kustwerke: Künstlerin Maria Martins (110)

Künstlerin Maria Martins

Die brasilianische Künstlerin Maria Martins verließ die Pfade des Formalismus, die Überbetonung der äußeren Formen in der Plastik. Ihre neu entwickelte fantastische Gegenständlichkeit basiert auf einer Neubearbeitung der traditionellen, indianischen Mythologie des Amazonasgebietes. Vielfältige tierische, menschliche und pflanzliche Formen begegnen sich in der Natur um in einen osmotischen Dialog einzutreten.

Auf traditionelle Strukturen verzichtend zeigen ihre Werke oft unausgegorene Gebilde welche sich um eine Art höhlenartiger oder leerer Mitte gruppieren.

Das Werk O impossivel zeigt zwei sich gegenüberstehende Figuren, weiblich und männlich, in einer zerebralen an ausgestreckte Tentakel erinnernden besitzergreifenden Urmarmung, anziehend und abstoßend, trennend und vereinend zugleich. Von Maria Martins sind acht Werken auf der dOCUMENTA (13) ausgestellt.

© 2012 NHR Text: I.Jacob  Fotograf: KH.Jacob, H.Jacob

 

 

 

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