Handball: Hessen eine wichtige Rolle bei der Handball-WM?

Die Handball-Weltmeisterschaft 2019 hat begonnen und mit ihr sind auch drei Hessen mit von der Partie. Florian Naß ist sich als Experte sicher, dass die Hessen bei der WM eine wichtige Rolle spielen werden.

Bei der Europameisterschaft, die 2018 in Kroatien stattfand, lief es für das deutsche Team nicht sonderlich gut. Nun möchten sich die deutschen Handballer vor dem Publikum in der Heimat besser darstellen. Der Bundestrainer Christian Prokop beteuerte, dass er aus der EM seine Lehren gezogen habe und dazugelernt hat. Dennoch gibt es erneut eine Angriffsfläche, wenn es um die Degradierung von Tobias Reichmann geht.

2019 sind bei der Weltmeisterschaft Finn Lemke (MT Melsungen), Steffen Fäth (Rhein-Neckar-Löwen) und Jannik Kohlbacher (Rhein-Neckar-Löwen) mit dabei. Die beiden letztgenannten Spieler sind gebürtige Hessen.

Obwohl Reichmann vom Bundestrainer gestrichen wurde, könnte dieser im Turnier dennoch nachnominiert werden. Für den Experten Florian Naß kam die Ausbootung des Spielers überraschend. Der Melsunger bietet laut Naß eine “unfassbare Sprungkraft” und läge gegenüber Patrick Groetzki auf Augenhöhe.

Immerhin: Naß ist überzeugt, dass die drei noch verbliebenen Hessen eine wichtige Rolle im deutschen Team einnehmen. Dabei gibt er an, dass Finn Lemke für ihn ein Fels in der Defensiv-Brandung sei. Lemke ist riesengroß, verfügt über entsprechend lange Arme und kann daher Räume zulaufen und etwas abgreifen.

Einer der stärksten offensiven Kreisläufer ist laut Naß der Sportler Jannik Kohlbacher, der noch dazu ein sehr variabler Spieler im deutschen Team ist. Wenn es um “einfache Tore”  geht, dann soll der Rückraumspieler Steffen Fäth laut Naß Potenzial haben – und das, obwohl bei den Rhein-Neckar-Löwen seine Saison nicht sonderlich optimal lief.

Nun bleibt abzuwarten, wie es für die deutsche Mannschaft bei der Weltmeisterschaft aussieht. Naß ist der Ansicht, dass das Team Potenzial hat, ins Halbfinale einzuziehen – sofern sie wirklich am Limit spielt.

Als Favorit werden bei der Handball-WM 2019 die Teams von Frankreich und Dänemark gehandhabt. Das zeigt sich auch an den Sportwetten-Quoten. “Zu den beliebtesten Anbietern zählen Bet365, Wetten.com, Interwetten, William Hill und BetVictor.”, so die Experten von Sportwettenanbieter.de.

Beim Sportwetten-Anbieter Bet365 werden derzeit für Dänemark Quoten von 2.90 geboten, für Frankreich 3.60. Wer dagegen auf Deutschland tippt, darf sich immer noch über Quoten von derzeit 5.50 freuen, wohingegen ein Gesamtsieg von beispielsweise Ägypten, Brasilien oder Tunesien nahezu aussichtslos ist. Hier liegen die Quoten aus diesem Grund bei 2001.00. Zum Vergleich: Bei Interwetten erhalten Spieler für Dänemark als Gesamtsieger Quoten von 2.95 und für Frankreich stehen die Quoten bei 3.55.

Losgegangen ist es mit der Weltmeisterschaft 2019 erst am 10. Januar des neuen Jahres. Das Endspiel findet allerdings schon am 27. Januar 2019 statt – insgesamt sind 96 Spiele zu erwarten. Es handelt sich um die 26. WM der Männer, die dieses Mal sowohl in Dänemark als auch in Deutschland ausgetragen wird. Erstmalig wird das Turnier nicht nur von einem Verband, sondern von zwei Verbänden ausgetragen. Insgesamt gibt es sechs Standorte.

Neben Kopenhagen und Herning (Dänemark) finden die Spiele in Berlin, Hamburg, München und Köln statt. Die Eröffnung ist für Berlin und das Finale für Herning geplant. Wer nicht selbst vor Ort ist, kann sich einige Spiele über Eurosport ansehen. Im Januar gab der Sender Eurosport bekannt, dass bis zu 15 Spiele live im Fernsehen ausgestrahlt werden.

 

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