Katastrophenschutz-Einheiten aus Kassel helfen in Hochwassergebieten in Sachsen

Katastrophenschutz-EinheitenEtwa 80 Katastrophenschutz-Helfer aus der Stadt Kassel sind am Montagabend in die Überschwemmungsgebiete in Sachsen aufgebrochen. Die Helfer von Feuerwehr, Deutschem Roten Kreuz (DRK) und Johanniter-Unfallhilfe (JUH) sollen die örtlichen Einsatzkräfte in den vom Hochwasser betroffenen Gebieten unterstützen. Aus der Stadt Kassel wurden ein Betreuungszug (DRK/JUH), zwei um Gerätewagen-Logistik ergänzte Brandschutzzüge der Feuerwehr, und zwei Einsatzleitwagen als überörtliche Hilfe bereitgestellt. Die Brandschutzzüge werden von Mitgliedern aus allen sieben Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Kassel gestellt. Die Einsatzleitung übernehmen Beamte der Berufsfeuerwehr Kassel und der Freiwilligen Feuerwehr.

Der regenreiche Mai und die nahezu ununterbrochenen Regenfälle in den vergangenen Tagen haben in Sachsen, Thüringen, Bayern und Baden-Württemberg zu extremem Hochwasser geführt. Die Einsatzkräfte dort sind seit mehreren Tagen im Einsatz, um Deiche zu sichern, Dörfer vor Überflutung zu schützen oder aber Menschen und Tiere aus den überfluteten Orten in Sicherheit zu bringen. Die Helfer aus Kassel werden in Sachsen eingesetzt werden. Wo genau, stand am Montagabend noch nicht fest. In mehreren Landkreisen Sachsens war am Sonntag Katastrophenalarm ausgelöst worden. Mehrere tausend Menschen wurden aus überschwemmten Gebieten in Sicherheit gebracht. Sie werden unter anderem in Notunterkünfte betreut.

Die Helfer des Betreuungszuges können evakuierte Menschen in den Notunterkünften oder aber Einsatzkräfte versorgen. Die Brandschutzzüge der Feuerwehr mit den zusätzlichen Gerätewagen-Logistik können zum einen ihre Pumpen einsetzen, zum anderen Material wie Sandsäcke für den Deichbau transportieren. Die Helfer werden voraussichtlich für fünf Tage in Sachsen helfen. Katastrophenschutz-Einheiten aus Kassel waren auch beim sogenannten Jahrhunderthochwasser im Sommer 2002 in Sachsen im Einsatz gewesen. Inzwischen geht man in manchen Teilen der überschwemmten Gebiete davon aus, dass aktuell Wasserstände wie 2002 oder sogar darüber erreicht werden.

Die Katatstrophenschutz-Züge aus der Stadt Kassel hatten sich am Montag um 21 Uhr auf dem Parkplatz an der Eissporthalle mit Einheiten aus dem Landkreis Kassel getroffen. Kurz darauf brachen sie in mehreren Fahrzeugkolonnen in Richtung Sachsen auf. Dort werden sie am Dienstagmorgen eintreffen.

Quelle: Stadt Kassel

 

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