Coronavirus-Informationen zur Situation im Kreis Borken am 17.07.2020

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Coronavirus-Informationen zur Situation im Kreis Borken am 17.07.2020: 9 aktuell infizierte Personen: insgesamt 1.126 Fälle – 1.079 Gesundete – 38 Todesfälle
148 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eines Gemüsehofs gestern Abend in Borken getestet – Befunde stehen noch aus

Kreis Borken. Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Borken liegt aktuell (17.07.2020) bei 1.126. Davon sind 1.079 Personen inzwischen gesundet. 38 Personen sind leider im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion verstorben. Derzeit sind im Kreisgebiet also 9 Personen infiziert. Die aktuellen

Informationen und die Zahlen aus den Städten und Gemeinden des Kreises Borken sind im „Corona-Dashboard“ auf unserer Internetseite zu finden:
– Für die Desktop-Version: www.kreis-borken.de/corona-dashboard-web
– Für die mobile Version: www.kreis-borken.de/corona-dashboard

Das Corona-Dashboard mit den Zahlen des Kreises Borken wird montags bis freitags aktualisiert, am Wochenende und an Feiertagen allerdings nicht.
Abstrichnahme auf Gemüsehof in Borken

Gestern Abend (16.07.2020) haben 14 DRK-Kräfte unter Leitung von Jürgen Rave auf Anordnung des Kreisgesundheitsamtes Borken von der gesamten Belegschaft eines Gemüsehofes in Borken vorsorglich Abstrichproben entnommen.

Insgesamt handelte es sich um 148 Personen. Anlass für diese Großaktion: Bei einer Mitarbeiterin des Betriebs hatten sich Symptome gezeigt, die auf eine Coronavirus-Erkrankung hindeuteten. Sie war daraufhin zum Hausarzt gegangen, der sie dann testete. Der anschließende Befund fiel positiv aus und wurde daher dem Kreisgesundheitsamt mitgeteilt.

Von dort erfolgten dann unverzüglich die Recherchen im Wohn- und Arbeitsumfeld der Erkrankten. Die Beschäftigten des Gemüsehofs arbeiten und wohnen in voneinander getrennten Kleingruppen auf dem Betrieb. Vorsorglich hat das Kreisgesundheitsamt die sofortige Testung der gesamten Mitarbeiterschaft veranlasst. Dies entspricht auch der neuen Teststrategie von Bund und Land. Die erkrankte Person sowie deren Arbeitsgruppe stehen unter Quarantäne. Sobald das Ergebnis der Testung vorliegt, wird nachberichtet.

Zur aktuellen Situation der Fleischindustrie im deutsch-niederländischen Grenzraum

Auf deutscher Seite führen die fleischverarbeitenden Betriebe die Coronavirus-Testungen ihrer Belegschaften laut Vorgabe des Landes NRW in eigener Regie durch. Die Abstrichproben werden je nach Betriebsgröße ein- oder zweimal in der Woche genommen. Bislang waren dort alle Befunde negativ.

Bei den Mitarbeitern niederländischer Unternehmen, die im Kreis Borken wohnen, erfolgt gemäß Absprache zwischen den deutschen und niederländischen Gesundheitsbehörden wöchentlich eine symptomunabhängige Stichprobentestung. Bislang gab es drei Durchläufe. Infektionen wurden dabei nicht festgestellt. Zusätzlich findet auf dem Firmengelände ein mit den niederländischen Gesundheitsbehörden abgestimmtes Gesundheitsmonitoring statt.

Telefon-Hotline des Kreises Borken mit neuen Zeiten

Die Telefon-Hotline des Kreisgesundheitsamtes Borken für medizinische Fragen zum Coronavirus ist weiterhin unter der Rufnummer 02861/681-1616 freigeschaltet. Zu erreichen ist sie ab sofort montags bis freitags in der Zeit von 8:30 bis 12:30 Uhr. Der bisherige Samstagstermin entfällt aufgrund der zwischenzeitlich stark zurückgegangenen Zahl der Anrufe aus dem Städten und Gemeinden im Kreisgebiet.

Zudem konnte das Hotline-Team des Kreises Borken jetzt seine Unterstützung für die Hotline des Kreises Warendorf, die in den letzten Wochen aufgrund des dortigen Infektionsgeschehens außerordentlich stark belastet war, einstellen. Rund 6.000 Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern waren dabei auf die Hotline des Kreises Borken umgeleitet worden.

Die Patientenhotline der Kassenärztlichen Vereinigung unter Tel. 116117 ist wie gewohnt rund um die Uhr besetzt.

Über die weitere Entwicklung wird laufend über das Internet unter www.kreis-borken.de/coronavirus sowie über Facebook, Twitter und Instagram berichtet. Allgemeine Informationen zum Thema gibt es zudem unter www.infektionsschutz.de.

PM: Kreis Borken

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