Wege im Dunkel – Wege im Licht

Gefühlte Trauer – Gefühltes Glück

Zirka 22.600 Kinder in Deutschland leiden derzeit an lebensverkürzenden Krankheiten. 1.500

von ihnen sterben jährlich. Hinter diesen Zahlen stehen Schicksale. Schicksale von Eltern, Geschwister und Freunde, die täglich um das Leben der erkrankten Kinder kämpfen, wohl wissend, dass sie diesen Kampf verlieren werden.

Was Worte nicht sagen können, das vermitteln die künstlerischen Arbeiten von Familien, in denen Kinder mit lebensverkürzenden Erkrankungen leben oder verstorben sind. Die 60 Exponate von Eltern und Geschwistern sind in Workshops und Seminaren der Deutschen Kinderhospizakademie entstanden und veranschaulichen das ständige Ringen um das Gleichgewicht im Alltag.

Manche der Arbeiten sprechen für sich, manche schaffen durch Begleittexte eine Verbindung zu den Gedanken und Gefühlen der Künstler. Sie geben so Einblicke in die komplizierte Lebenssituation der Familien.

Mit der Ausstellung „Wege im Dunkel – Wege im Licht“ unterstützt das Museum für Sepulkralkultur die Arbeit des Deutschen Kinderhospizverein e. V. und des Ambulanten Kinderhospizdienst Kassel.

Zum einen sollen das Sterben und der Tod von Kindern enttabuisiert werden. Zum anderen möchten wir Menschen die Gelegenheit geben, sich mit der Situation von Familien mit lebensverkürzend erkrankten Kindern auseinanderzusetzen. Gleichzeitig würdigt die Ausstellung aber auch das Engagement der Hospizdienstmitarbeiterinnen und –mitarbeiter, die sich diesen belastenden Aufgaben oft ehrenamtlich in ihrer Freizeit stellen.

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