Haltestellen im Stadtgebiet werden attraktiver



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Die Altmarkt-Haltestellen sollen attraktiver werden

KVG modernisiert beide Positionen

Kassel, 30. April 2012. Ein wenig in die Jahre gekommen und nicht optimal ausgestattet sind die beiden Bahnsteige der Haltestelle „Altmarkt/Regierungspräsidium“. Deshalb werden sie ab dem 2. Mai umfangreich modernisiert. „Wir möchten damit den Komfort für die Fahrgäste an dieser wichtigen Haltestelle erhöhen“, erklärt Bruno Jerlitschka, Geschäftsführer der KVC GmbH, das für Infrastrukturplanung zuständige Schwesterunternehmen der KVG.

Zu dem Modernisierungspaket gehören neue Pavillons, bessere Sitzbänke, Anlehnbügel und verbesserte Standorte der elektronischen Fahrplananzeiger (Dynamisches Fahrgastinformationssystem, kurz: DFI). Die Pavillons werden außerdem versetzt, sodass sie näher an den Hauptwartebereichen der Fahrgäste stehen. Der neue Anstrich aller Elemente in Anthrazit, auch der Spritzschutzwände, wird das Erscheinungsbild der Haltestelle wesentlich aufwerten. Die Kosten für die Modernisierung von rund 125.000 Euro trägt die KVG.

Während der Arbeiten an der Haltestelle halten die Busse von Mittwoch, 2. Mai, Betriebsbeginn, bis voraussichtlich Freitag, 18. Mai, im Laufe des Tages, in beiden Richtungen an provisorischen Haltestellen am Fahrbahnrand.

Jetzt geht´s los: Die KVG startet ihr Programm zur Verlängerung von sieben Haltestellen entlang der Tramlinie 1. Beginn ist am Mittwoch, 2. Mai, für das erste Paket, das die Endhaltestelle „Wilhelmshöhe (Park)“, „Kurhessentherme“ und „Hessischer Rundfunk/Orthopädische Klinik“ umfasst und am Mittwoch, 6. Juni, rechtzeitig vor Beginn der documenta, abgeschlossen sein soll.

Die Bauarbeiten, die in zwei Etappen erfolgen und im Jahr 2013 enden sollen, sehen die beidseitige Verlängerung der Haltestellen von 30 auf 60 Meter vor, damit die Stationen künftig häufiger von Traktionen der Linie 1 angefahren werden können. Ziel ist es, in den hintereinander gekuppelten Straßenbahnen mehr Fahrgäste mit einer Fahrt zu befördern. In einer Traktion können bis zu 360 Passagiere zeitgleich unterwegs sein.

Der zweite Bauabschnitt, der nach der documenta im September beginnen wird, sieht die Verlängerung der Haltestellen Mombach-  und Hegelsbergstraße vor. Im dritten Bauabschnitt 2013 werden die Stationen Weigel- und Murhardstraße umgebaut. Hier wird zum Beispiel auch je ein Fußgängerüberweg ergänzt. Diese sollen Fahrgästen einen sichereren und bequemeren Zugang zu den Haltestellen und dem in der Nähe liegenden Standort der Universität Kassel sowie zur Jacob-Grimm-Schule bieten. Nach dem Abschluss der Arbeiten können an allen 28 Stationen der Linie 1 von „Wilhelmshöhe (Park)“ bis Vellmar-Nord Tram-Traktionen halten. Wo der Platz für eine Verlängerung nicht vorhanden ist, wie etwa an der Haltestelle „Kunoldstraße“, stoppen die Bahnen so, dass immer die erste Niederflurtür eines Wagens mit der Rollstuhlrampe am erhöhten Bahnsteig steht.

Die Gesamtkosten dieses Projekts sind auf etwa 3,45 Millionen Euro beziffert. Davon bezuschusst das Land Hessen mehr als 1,8 Millionen Euro. Vorgesehen ist zunächst der Einsatz von Traktionen für Großveranstaltungen wie etwa die Museumsnacht sowie an einzelnen Tagen mit Wasserkünsten im Bergpark. Um die Beförderungskapazitäten auf der Linie 1 durch den Einsatz von Tram-Traktionen zu erhöhen, hat die KVG ein mehrstufiges Betriebskonzept erarbeitet, das derzeit mit der Stadt Kassel abgestimmt wird.

 Haltestellenumbau in Wilhelmshöhe – Ersatz durch Busse

 Wegen der Umbauarbeiten in Wilhelmshöhe können die Bahnen vom 2. Mai bis 6. Juni die Haltestellen „Kurhessentherme“, „Weißensteinstraße“ und „Wilhelmshöhe (Park)“ nicht bedienen. Sie enden in diesem Zeitraum deshalb an der Haltestelle „Hessischer Rundfunk/Orthopädische Klinik“. Dort besteht Übergang zum Bus bis „Wilhelmshöhe (Park)“.

Foto: KVG



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