Huskies feiern 7:2-Kantersieg in Rosenheim



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HUSKIESDamit hat wohl wirklich niemand gerechnet. Mit einem 7:2-Kantersieg im Gepäck kehren die Schlittenhunde aus Rosenheim heim und zeigten dabei einmal mehr, dass mit ihnen jederzeit zu rechnen ist, vor allem dann, wenn sie über einen kompletten Kader verfügen.

Das Spiel vor 2157 Zuschauern im Rosenheimer Kathrein-Stadion begann so ganz nach dem Geschmack der Huskies. Sie pressten, sie drückten und ließen den Hausherren keinen Zentimeter Raum. Die Folge war eine schnelle Überzahlsituation, die Michi Christ eiskalt mit einem trockenen Handgelenkschuss ausnutzte. Die Führung gab den Nordhessen gleichermaßen Selbstbewußtsein wie Sicherheit, dass an diesem Abend beim Tabellenzweiten etwas gehen könnte. Sie legten nach – und wie!

John Zeiler verwandelte den zweiten Rebound nach einem Collins-Konter in Unterzahl nur vier Minuten später zum 2:0 und weitere 90 Sekunden später startete Daniel Kunce jr. durch und verwandelte eiskalt zum 3:0.

Die Starbulls waren geschockt, die Huskies obenauf. Zwar konnte Kunes noch im ersten Drittel auf 1:3 aus Sicht der Hausherren verkürzen, aber der Start ins zweite Drittel gehörte genauso wieder den Nordhessen wie es im ersten Drittel der Fall war.

Alex Heinrich zog in der 24. Minute einfach einmal von der blauen Linie ab und die Scheibe fand an Mann und Maus vorbei den Weg ins Rosenheimer Tor. In der Folge kamen die Stabulls etwas besser ins Spiel und hatten auch ihre Chancen, jedoch stand Mika Järvinen einmal mehr sicher im Kasten der Huskies und konnte sich ein ums andere Mal glänzend in Szene setzen.

Järvinen stand auch in der 36. Minute im Mittelpunkt des Geschehens, allerdings ungewohnter Weise nicht durch eine seiner zahlreichen Paraden sondern als Opfer einer Rosenheimer Frustaktion. Als Järvinen aus seinem Tor gefahren war, um eine harmlose und für die Hausherren unerreichbare Scheibe zu klären, wurde er durch Maximilian Vollmayer umgecheckt. Eine dumme Aktion, für die er letztendlich dreifach bestraft wurde. Einmal postwendend durch Järvinen und Matt Tomassoni, in der Folge dann durch den Hauptschiedsrichter, der Vollmayer mit 5+Spieldauerdisziplinarstrafe zum Duschen geschickt wurde. Matt Tomassoni erhielt für seinen „Racheakt“ 2+2+10 Strafminuten.

Den Schlusspunkt im zweiten Drittel setzte wieder Alex Heinrich, der von der blauen Linie startend zu einem feinen Solo ansetzte und den Rosenheimer Goalie alt aussehen ließ.

In das letzte Drittel starteten die Hausherren besser. Sie machten Druck und konnten schon in der dritten Minute einen Treffer auf der Anzeigentafel verbuchen. Allerdings waren die Huskies an diesem Abend einfach zu stark, um noch eine Aufholjagd zuzulassen. Sie verteidigten clever, ohne die Offensive außer Acht zu lassen.

So kamen sie noch zu zwei weiteren Treffern durch John Zeiler und Austin Wycisk und machten den Kantersieg perfekt.

Huskies-Headcoach Rico Rossi war nach dem Spiel natürlich zufrieden und attestierte seinem Team eine nahezu tadellose Leistung.

Weiter geht es für die Schlittenhunde am morgigen Sonntag (18:30 Uhr, Eissporthalle Kassel), wenn die Eispiraten Crimmitschau in Kassel gastieren. Zwar sind die Eispiraten derzeit Tabellenletzter, aber der Huskies-Coach warnt vor Übermut: „Wir haben am Freitag ein tolles Spielgezeigt, dürfen aber nicht vergessen, wer wir sind und wo wir stehen. Crimmitschau ist eine Mannschaft, mit der wir uns auf Augenhöhe befinden und die wir erst einmal schlagen müssen.“

Hinzu kommt, dass die Eispiraten angeschlagen sind, da sie am Freitag im Sachsenderby zuhause gegen die Eislöwen Dresden eine mittelschwere Katastrophe erlebten. Bis drei Minuten vor Schluss führten sie mit 6:3, fingen sich dann aber vier Gegentreffer und verloren das Derby mit 6:7.

Verstärkung auf den Rängen erhalten die Huskies am Sonntag auf jeden Fall. Im Rahmen einer Sonderaktion heißen die Schlittenhunde viele Erstsemester der Uni Kassel, die gerade ihr Studium aufgenommen haben, in der Eissporthalle willkommen.

Ein Appell ergeht hierbei gleich an die eingefleischten Fans. Solltet Ihr also den einen oder anderen Fan in der Halle antreffen, der sich vielleicht noch nicht so gut auskennt und einen Platz sucht, helft ihm/ihr/ihnen, rutscht zusammen und zeigt den neuen Fans, dass der coolste Sport in Kassel eindeutig in der Kasseler Eissporthalle gespielt wird.

Quelle: Alexander Wessel, Pressesprecher



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