Fernwärme für den Magazinhof – Umfangreiche Bauarbeiten in der Leuschnerstraße

Der Magazinhof in der Leuschnerstraße 79 wird an das Fernwärmenetz angeschlossen. Dafür verlängert die Städtische Werke Energie + Wärme GmbH das bestehende Netz ab der Meißnerstraße kommend auf einer Länge von zirka 500 Metern.

Die Bauarbeiten haben Ende Juni begonnen und sollen bis Dezember abgeschlossen sein. Die Arbeiten werden in mehreren Bauabschnitten durchgeführt. Der zweite Bauabschnitt beginnt am Dienstag, 18. August, und endet voraussichtlich am Freitag, 2. Oktober.

In diesem Zeitraum wird in der Leuschnerstraße im Bereich zwischen Eugen-Richter-Straße und Glöcknerpfad gearbeitet. Der Verkehr zwischen Eugen-Richter-Straße und Glöcknerpfad wird mithilfe einer Einbahnstraßenregelung in Richtung Frankfurter Straße geführt. Die Fahrspur zwischen Glockenbruchweg und Eugen-Richter-Straße ist in Richtung Eugen-Richter-Straße gesperrt. Der Verkehr wird über die Frankfurter Straße, Altenbaunaer Straße, Oberzwehrener Straße und Heinrich-Schütz-Allee Richtung Leuschnerstraße umgeleitet.

Der Radverkehr kann den genannten Abschnitt der Leuschnerstraße weiterhin befahren. Für alle, die zu Fuß unterwegs sind, stehen die Gehwege auf beiden Seiten zur Verfügung.

Bereits ab Montag, 17. August, ab Betriebsbeginn, bis Freitag, 2. Oktober, Betriebsschluss, fahren die Busse der Linie 11 in Richtung Bahnhof Wilhelmshöhe über die Straßen Glöcknerpfad, An der Turnhalle und Heinrich-Schütz-Allee.

Für die Haltestellen „Magazinhof“, „Helleböhn“ und „Heiligenbergstraße“ werden Ersatzhaltestellen eingerichtet. Die Ersatzhaltestelle „Helleböhn“ befindet sich in der Straße An der Turnhalle/Höhe Heinrich-Schütz-Allee, die Ersatzhaltestelle „Heiligenbergstraße“ wird in der Heinrich-Schütz-Allee in Höhe des Eingangs der St. Theresia Kirche eingerichtet. Für die momentan nicht zur Verfügung stehende Haltestelle „Magazinhof“ wird im Laufe des Dienstags, 18. August, eine Ersatzhaltestelle im Glöcknerpfad in Höhe Leuschnerstraße errichtet.

Die Straßenverkehrsbehörde bittet die Verkehrsteilnehmer, diese Baustelle bei der Planung ihrer Fahrten zu berücksichtigen.

Fernwärme wird in Kassel wird grundsätzlich in Kraft-Wärme-Kopplung erzeugt – also in einem Prozess gleichzeitig mit Strom. Das reduziert signifikant den Einsatz von Primärenergieträgern und steigert den Brennstoffausnutzungsgrad von maximal 40 Prozent in älteren Kohlekraftwerken auf 82 Prozent in Kassel.

Zudem ist Wärmeerzeugung in großtechnischen Anlagen spürbar umweltfreundlicher, weil sie deutlich höheren Emissionsauflagen unterliegen als kleine Thermen und Heizungen in Privathaushalten. In Kassel deckt die Fernwärme rund ein Drittel des gesamten Wärmebedarfs von Industrie, Gewerbe und Haushalten.

PM: Stadt Kassel

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