Ausstellung „dann fühle ich mich zuhause“ eröffnet in der Karlskirche Kassel

Ausstellung „dann fühle ich mich zuhause“ eröffnet in der Karlskirche Kassel

In der Karlskirche Kassel eröffnete am Freitagabend eine besondere Ausstellung, die sich auf persönliche und berührende Weise dem Thema Heimat widmet. Unter dem Titel „… dann fühle ich mich zuhause“ gestalten Menschen unterschiedlicher Generationen und Herkunft Vitrinen mit dem, was ihnen Heimat bedeutet. Ein Ort, eine Tätigkeit, ein Mensch oder ein Gegenstand: So entstand eine alltagsnahe Sammlung persönlicher Geschichten und Perspektiven.

Die Vernissage am Freitag, 12. Juni 2026, um 19 Uhr war gut besucht. Bei Häppchen, Erdbeerbowle und einem Glas Sekt kamen die Besucherinnen und Besucher mit den Ausstellenden ins Gespräch. Ein Vitrinenfach gestaltet Zeynab, die eine Tradition aus ihrer Kindheit in Eritrea und Äthiopien mitgebracht hat: die Kaffee-Zeremonie. Die Kaffeebohnen werden dabei von der Hausfrau frisch geröstet. Was einst vertrauter Alltag war, ist heute ein Stück Heimat in Deutschland. Solche Begegnungen zeigten, wie vielschichtig und persönlich das Thema Heimat ist.

In den kommenden Tagen werden weitere Exponate ihren Platz in den Vitrinen finden, sodass sich ein Besuch in jedem Fall lohnt. Die Ausstellung ist vom 13. bis 28. Juni täglich von 16 bis 18 Uhr geöffnet. An mehreren Terminen sind die Ausstellenden selbst vor Ort und laden zum Gespräch ein. Führungen finden statt am Mittwoch, 17. Juni, Freitag, 19. Juni, Mittwoch, 24. Juni, sowie Freitag, 26. Juni, jeweils von 17.30 bis 18.30 Uhr.

Am Sonntag, 21. Juni, wird um 11 Uhr ein Gottesdienst zur Ausstellung gefeiert, gestaltet von Dr. Bendix Balke, dem Referenten der Bischöfin Dr. Beate Hofmann.

Der Eintritt ist frei.

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