Löwen bezwingen Stuttgart im Endspurt 3:2

© Dirk Krug

Nach 87 Minuten 1:2 hinten, am Ende 3:2 vorne. 1.550 begeisterte Zuschauer erlebten am Mittwochabend eine denkwürdige Partie im Kasseler Auestadion. Zunächst verwandelte Ingmar Merle einen Foulelfmeter (87.), bevor der eingewechselte Brian Schwechel in der fünften Minute der Nachspielzeit das Stadion zum überkochen brachte.

Trainer Tobias Damm vertraute wieder einem 4-2-3-1, Jascha Döringer blieb zunächst draußen, Jon Mogge spielte zentral in der Angriffsmitte.

Bereits nach acht Minuten musste der verletzte Alexander Mißbach den Rasen verlassen, für ihn kam „Inge“ Merle in die Partie. Nael Najjar, der zuvor die rechte Außenbahn bearbeitet hatte, wechselte nach links, Merle ging nach rechts. 

Stuttgart begann bärenstark. Die Löwen hatten in den ersten Minuten Probleme und kamen nicht richtig in die Partie. Der VfB presste früh, ließ dem KSV wenig Platz. Nach 20 Minuten die Führung für die Gäste: Nach Zuspiel vom Jayden Bennetts erzielte Alou Kuol das 1:0. Doch die Nordhessen wurden stärker, bissen sich in die Partie. In der 35. Minute der Ausgleich, der starke Jon Mogge wurde wunderbar freigespielt und erzielte abgezockt das 1:1.

© Dirk Krug

Auch der Beginn der zweiten Halbzeit ging an die Gastgeber, die weiter Dampf machten. Jon Mogge und Daniele Vesco scheiterten bei weiteren guten Gelegenheiten. Die eiskalte Dusche in der 68. Minute: Eckball VfB, der eingewechselte Jordan Meyer tritt diese, der eingewechselte Jakov Suver köpft – erneut die Führung für die Schwaben. Doch der KSV gibt sich nicht geschlagen. Er kämpft, er rackert, die Fans feuern an. In der 84. Minute eine undurchsichtige Szene: Freistoß Merle, Jörn-Hendrik Starostzik stochert den Ball ins Tor – Jubel, eine gezückte Fahne vom Linienrichter und viel Aufregung auf dem Platz und auf den Rängen. Minutenlange Diskussionen. Es gibt Elfmeter für den KSV. Ingmar Merle drischt diesen nervenstark zum Ausgleich in die Maschen. Und das Spiel ist noch nicht vorbei. Stuttgart macht wieder Druck, die Löwen kontern. Und kommen mit dem Schlußpfiff zum nicht mehr erwarteten Sieg. Mogge legt den Ball im Strafraum quer, der eingewechselte Brian Schwechel trifft – 3:2. Der Wahnsinn nimmt seinen Lauf. Drei glückliche aber keinesfalls unverdiente Punkte für den KSV.

Weiter geht es am Samstag, den 28. August (14 Uhr) mit einem Auswärtsspiel beim FSV Frankfurt.

PM: Oliver Zehe

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