Eltern und Großeltern pflanzen 14 neue Geburtsbäume am Warteberg in Niedervellmar

Geburtsbaeume am Warteberg (1)Am vergangenen Samstag veranstaltete die Stadt Vellmar eine besondere Pflanzaktion auf einer Fläche am Warteberg in Niedervellmar. Eltern und Großeltern waren eingeladen Geburtsbäume für ihre jüngsten Familienmitglieder zu pflanzen. Nach den Regenfällen der vergangenen Tage spielte sogar das Wetter mit.

Der erster Stadtrat Peter Abel überreichte an alle Teilnehmer Urkunden zur Erinnerung an diesen Tag und stellte seinen Regenschirm zur Seite. „Seit Beginn des Projektes 1986 pflanzen wir mit diesen 14 Bäumen den insgesamt 725. Baum“, verkündete er stolz und bedankte sich bei allen Helfern. Danach ging es zu den Bäumen und an die Spaten. Die Mitarbeiter des städtischen Bauhofs hatten die Pflanzgruben vorbereitet und auch die Bäume bei den Baumschulen abgeholt. Geburtsbaeume am Warteberg (8)

Die Eltern und Großeltern wählten die Baumart aus einer vorgegebenen Liste und suchten die Bäume aus. Die Stadt Vellmar erstattet ihnen bis zu 50 Euro und übernimmt die weitere Pflege der Bäume. Zur Auswahl stehen langlebige Bäume, die eine Beziehung zur Kindheit haben. Dazu gehören Kastanien, Walnüsse, Eichen und Ahornbäume. Uwe Niede vom Fachbereich Stadtentwicklung und Umweltschutz betreut das Projekt seit fünf Jahren.

„Das ist meine Lieblingsveranstaltung und ich freue mich viele Familien zum wiederholten Mal zu sehen“, sagt er. „Wir haben jetzt schon fünf Bäume gepflanzt“, sagt Rolf Steinke. Gemeinsam mit seiner Frau Angela hat er allen Enkeln einen Baum geschenkt. „Dieser Walnussbaum wird für unseren jüngsten Enkel Maximilian gepflanzt“. Seine zweijährige Schwester Lea Sophie hilft mit ihrer Kinderschippe fleißig mit. Gemeinsam haben die Familien neun Walnüsse, drei Kastanien und zwei Eichen gepflanzt. Nach Wunsch können die Bäume mit einem Geburtsschild des Kindes versehen werden.

Text und Fotograf: Reimund Lill

Geburtsbaeume am Warteberg (6)

 

 

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