Arbeiten am PC – wie können die Augen geschützt werden?

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Immer mehr Menschen arbeiten tagtäglich am Computer. Ob im Home Office oder in einem externen Büro: Acht oder mehr Stunden vor dem Bildschirm sind heutzutage keine Seltenheit. Dazu kommen nicht selten noch weitere Bildschirmzeiten in der Freizeit, so zum Beispiel beim Chatten mit Freunden oder bei Videospielen. Die Augen leiden oftmals unter dieser ständigen Belastung und ermüden, was sich durch Trockenheit, Juckreiz und Rötungen bemerkbar machen kann. Mit einfachen Mitteln lassen sich die Augen aber effektiv schonen.

Einstellungen am Bildschirm entlasten die Augen

Wer viel Zeit am Computer verbringt, mutet seinen Augen einiges zu. Die stetige Belastung führt schnell zu Ermüdung, die sich durch unangenehme Symptome bemerkbar machen: Rote und juckende Augen sowie Kopfschmerzen und Sehstörungen treten häufig auf, wenn viel am Bildschirm gearbeitet wird. Oft lassen sich diese Symptome lindern, indem einige Einstellungen am Monitor verändert werden. Ideal wären eigentlich Schwarz-Weiß-Bildschirme – da heutzutage aber Farbmonitore verwendet werden, empfehlen Experten, die Kontraste möglichst in den Schwarz-Weiß-Bereich herunterzuregeln. Dies kann in den Einstellungen angepasst werden. Eine Farbtemperatur um 5.000 K entlastet die Augen, da der Blaulichtanteil so entscheidend reduziert wird. Abhängig von der Jahreszeit können Nutzer auch die Helligkeit des Bildschirms herunterregeln: Müssen die Augen nicht ständig zwischen dem hellen Monitor und der dunkleren Umgebung wechseln, stellt dies bereits eine deutliche Entlastung dar. Sowohl Windows als auch Mac-Betriebssysteme bieten darüber hinaus die Option „Nachtmodus“ an. Diese belastet die Augen besonders bei längeren Bildschirmzeiten viel weniger als die herkömmliche Darstellung.

Augenübungen und Arbeitspausen dürfen nicht fehlen

Nicht nur die Einstellungen am Bildschirm können maßgeblich dazu beitragen, die Belastung für die Augen während der Arbeit am Computer zu reduzieren. Unbedingt erforderlich sind hierzu regelmäßige Pausen: Wer für einige Sekunden die Augen schließt oder alternativ groß aufreißt, sorgt dafür, dass sich die Augen entspannen können. Ebenso hilft das bewusste Fokussieren auf etwa die ausgestreckte Hand mit einem Auge, während das zweite Auge mit der anderen Handfläche abgedeckt wird. Experten empfehlen in diesem Zusammenhang auch die sogenannte „20-20-20“-Regel: Hierbei wird alle 20 Minuten für 20 Sekunden etwas fokussiert, was etwa 20 Fuß (also ungefähr sechs Meter) entfernt ist. Ein Blick aus dem Fenster nach 20 Minuten Arbeit kann also bereits helfen, die Augen zu entlasten. Alternativ kann es auch helfen, aufzustehen und 20 Schritte zu gehen.

Augentropfen helfen gegen Trockenheit und Juckreiz

Oftmals ist es im Arbeitsalltag nicht möglich, die Bildschirmzeiten zu reduzieren. Kommt es daher zu trockenen Augen, die zudem jucken und gerötet sind, können Augentropfen Abhilfe schaffen. In der Apotheke sind entsprechende Präparate freiverkäuflich erhältlich: Beim Besuch dort erfolgt zudem eine fachkundige Beratung, welches Produkt im Einzelfall geeignet ist. Darüber hinaus sollten die Augen regelmäßig von einem Facharzt untersucht werden. So kann ausgeschlossen werden, dass die Augen übermäßig unter der Monitorarbeit leiden oder dass Erkrankungen entstehen, welche die Sehkraft beeinträchtigen können. In der Freizeit sollten Menschen, die beruflich viel Zeit vor dem Computer verbringen, möglichst auf weitere Bildschirmzeiten verzichten, um eine weitere Entlastung ihrer Augen zu erreichen und weiterhin für ein gutes Sehvermögen ohne unerwünschte Einschränkungen zu sorgen.

 

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