Von schwarzen Kleidern bis schwarzen Katzen

VORTRAG von Volkskundlerin Ulrike Neurath-Sippel, Kustodin des Museums für Sepulkralkultur, im Rahmen unserer Sonderausstellung „Schwarz …“

In vielen Kulturen geht es im Tod und zur Trauer „bunt“ zu. Nicht so bei uns, zumindest nicht, wenn wir uns strikt an den klassischen Farbkodex zum Ausdruck von Trauer und Abschied halten: schwarze Trauerkleidung, schwarz lackierte Leichenwagen, schwarz gerahmte Todesanzeigen, schwarze Traueraccessoires u.v.m.

Und auch wenn manche dieser Dinge nicht unbedingt tiefschwarz sind, so sind sie zumindest von dunkler bzw. „gedeckter“ Farbgebung. Doch warum ist das so? Wo liegen die Wurzeln und welche Entwicklung hat Schwarz als Todes- und Trauerfarbe genommen? Ist Schwarz in diesem Kontext überhaupt noch zeitgemäß angesichts einer modernen, immer rastloseren, stets nach „Neuem“ schauenden Gesellschaft, in der alles erlaubt zu sein scheint? All diese Fragen stehen im Zentrum des Vortrags von Volkskundlerin Ulrike Neurath-Sippel, Kustodin des Museum für Sepulkralkultur.

Eintritt: 9,- Euro inklusive Museumsbesuch
10.10.2012 19.00 Uhr

Pressetext: Jutta Lange

 

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