5 erstaunliche und wissenswerte Fakten rund um den Kaffee

Für die meisten Menschen gehört eine gute Tasse Kaffee am Morgen einfach dazu, um gut in den Tag zu starten. Doch was wissen Sie eigentlich über das anregende Heißgetränk?

Wir nehmen in diesem Artikel einige erstaunliche Kaffee-Fakten unter die Lupe. Beeindrucken Sie den Barista Ihres Vertrauens beim nächsten Besuch in ihrer liebsten Kaffeebar mit Ihrem neuen Fachwissen.

Der Kaffee in Zahlen

Es gibt über 6.000 verschiedene Arten von Kaffee-Pflanzen. Allerdings werden wenn überhaupt nur einige hundert davon gewerblich genutzt. Die Sorten Robusta und Arabica machen dabei den größten Anteil aus.

Unvorstellbare 500 Billionen Tassen Kaffee werden pro Jahr auf der Welt getrunken. Nach Erdöl ist Kaffee damit der am meisten gehandelte Rohstoff der Welt.

Bis zu 1500 Aromen können echte Kaffee-Profis (angeblich) unterscheiden. Diese reichen von holzig über schokoladig bis hin zu fruchtig.

Der teuerste Kaffee der Welt

Wer einen Kopi Luwak-Kaffee kosten möchte, muss tief in die Geldbörse greifen. Bis zu 600$ kostet ein Pfund des Luxus-Kaffees. Grund dafür ist die ungewöhnliche Geschichte, die der Kaffee hinter sich hat.

Er stammt aus Indonesien und wird in einem Gebiet „geerntet“ in dem die sogenannte Zibetkatze lebt. Diese Tier fressen die Kaffeefrüchte, verdauen aber nur das Fruchtfleisch und scheiden die Kaffeebohnen wieder aus. Die Bohnen werden eingesammelt und dann normal weiterverarbeitet.

Steuer-Wirrwarr rund um den Kaffee

Deutschland gehört zu den wenigen Ländern, in denen es eine explizite Kaffeesteuer gibt. Die grundsätzliche Idee stammt schon aus dem 17. Jahrhundert, als der Kaffeekonsum ransant anstieg. Heutzutage gibt es unterschiedliche Steuersätze für Röstkaffee und Rohkaffee – in Deutschland muss schließlich alles seine Ordnung haben!

Für potentielle Verwirrung sorgt auch die Mehrwertsteuer. Auf zubereiteten Kaffee werden 19 Prozent Mehrwertsteuer erhoben, bei Kaffeebohnen und Kaffeepulver sind es nur 7 Prozent. Kauft man jedoch Instant-Kaffeepulver, werden wieder 19 Prozent Mehrwertsteuer fällig. Ganz besonders verrückt wird es bei Mischgetränken wie dem Latte Macchiato. Da auf Milch nur ein Mehrwertsteuersatz von 7 Prozent erhoben wurde, hängt es vom Mischungsverhältnis ab, ob das zubereitete Heißgetränk mit 7 Prozent oder 19 Prozent Mehrwertseuer belastet wird.

Der Mythos zur Erfindung des Kaffees

In der Stadt Kaffa, die im heutigen Äthiopien liegt, soll zufällig das Kaffeerösten erfunden worden sein. Die Frucht der Kaffeepflanze, die sogenannte Kaffeekirsche, landete eines Tages durch einen Zufall im Feuer. Als die anwesenden Personen bemerkten, dass sich ein interessanter Geruch entwickelte, wolten sie schnell das Feuer löschen. Also stampften sie auf dem Feuer herum, sodass die Bohnen gemahlen wurden.

Um die Bohnen abzukühlen wurden sie zudem mit Wasser übergossen. Die aufsteigenden Dämpfe des Gebräus sollen derartig gut gerochen haben, dass man den ganzen Prozess noch einmal in kontrollierter Form wiederholt hat. So soll der erste Kaffee der Welt aufgebrüht worden sein.

Zugegeben: Die Geschichte klingt ein wenig konstruiert. Aber eine schöne Anekdote ist sie allemal!

Tricks gegen bitteren Kaffee

Manche Menschen mögen Kaffee nicht, weil er ihnen zu bitter schmeckt. Dabei gibt es einige Tricks, um einen milderen Kaffee zu genießen

  • keine Robusta-Bohnen wählen: Robusta-Kaffee schmeckt bitterer als andere Sorten
  • auf den Mahlgrad achten: Zu fein gemahlener Kaffee entwickelt mehr Bitterstoffe. Den Mahlgrad kann man an den meisten Maschinen einstellen
  • zu hohe Brühtemperatur: Wenn das Wasser beim Kaffeekochen zu heiß (> 96 °C) ist, wird er eher bitter. Zu kaltes Kaffeewasser (< 85°C) macht den Kaffee hingegen sauer. In der Mitte sollte die Wahrheit liegen.

Es hält sich zudem der Glaube, dass man etwas Salz zu den Kaffeebohnen geben soll, um ihn milder zu machen. Dies kann der Maschine schaden und ist daher nicht empfehlenswert. Salz in den fertig aufgebrühten Kaffee zu geben, kann dagegen tatsächlich das Aroma verändern, ist aber vielleicht nicht jedermanns Sache.

 

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