Fliegerbombe in der Karslaue : Für die Entschärfung wurde ein Radius von 700 Metern um die Fundstelle festgelegt.

Archivbild der Feuerwehr

Bei Sondierungsarbeiten in der Karslaue in Kassel ist am Montagmorgen eine britische
Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Die Bombe hat ein Gewicht von 250 Kilogramm und liegt am nördlichen Ende des Aueteiches.

Für die Entschärfung der Fliegerbombe wurde vom Kampfmittelräumdienst des
Regierungspräsidiums Darmstadt ein Radius von 700 Metern um die Fundstelle festgelegt. Dieser Radius muss vollständig evakuiert werden, bevor mit der eigentlichen Entschärfung begonnen werden kann.

Die Räumung beginnt um 16:00 Uhr. Ab diesem Zeitpunkt seht für die Bewohner des betroffenen Bereiches die Sporthalle am Auepark in der Damaschkestraße 25 als Betreuungsstelle zur Verfügung.

Evakuiert wird der gesamte Bereich zwischen der Fulda und der Frankfurter Straße sowie
zwischen Auestadion und der Straße An der Karlsaue (Verlängerung Tischbeinstraße). Laut
Einwohnermelderegister sind etwa 4000 Personen betroffen.

Mobilitätseingeschränkte Personen, die den Evakuierungsberiech nicht selbst verlassen können, können sich bei der Leitstelle der Feuerwehr unter Telefon 19222 melden.

Die Frankfurter Straße bleibt für der Verkehr geöffnet. Der Auedamm liegt innerhalb des
Räumbereiches und muss daher für die Dauer der Entschärfung für den Verkehr gesperrt werden.

Zur Umsetzung der Maßnahmen sind alle Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Kassel in die Räumung eingebunden. Die Betreuungsstelle wird vom Betreuungszug des DRK betrieben, welches ebenfalls mit einer Sanitätsgruppe vor Ort ist. Die Koordinierung erfolgt aus dem Stab der Feuerwehr.

PM: Feuerwehr Stadt Kassel (HJ)

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