Das sind die häufigsten Verschleißteile am Auto

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Mit dem eigenen Auto fahren Sie zur Arbeit, zum Arztbesuch, zum Sport – das Auto ist alltäglicher Begleiter. Mit diesem intensiven Nutzungsverhalten geht auch der Verschleiß einher. Unter Verschleiß versteht sich die Abnutzung bestimmter Bauteile im Auto. Verschleißteile sollten Autobesitzer/innen stets in das monatliche Sparbudget einplanen. Denn diese Teile müssen in regelmäßigen Abständen ausgetauscht werden, um die Fahrsicherheit sowie den Komfort des Autos sicherzustellen. Welche Teile gelten als die häufigsten Verschleißteile am Privatfahrzeug? Und wie erkennen Sie einen zu hohen Nutzungsgrad?

Die Bremsen stets kontrollieren

Die Bremsen sind eines der beanspruchtesten Bauteile am gesamten Fahrzeug. Schließlich führt jeder Tritt auf das Bremspedal zu einer immensen Reibung der Bremsscheiben und Beläge. Damit Sie bei jeder Autofahrt sicher unterwegs sind, gilt es, die Bremsscheiben sowie Bremsbeläge in regelmäßigen Abständen zu tauschen. Um die Bremsen zu schonen, sollten Sie sich angewöhnen, den Motor ausrollen zu lassen. Vor einer Ampel gilt es, den Fuß frühzeitig vom Gaspedal zu nehmen und das Auto ausrollen zu lassen– insofern möglich. Dieser Schutz der Bremsen sorgt auch für das Schonen Ihres Geldbeutels. Denn der Austausch von Bremsen, Bremsleitungen und dem Bremskraftverstärker geht meist mit hohen Kosten einher.

Auspuff und Reifen: An der Unterseite des Fahrzeuges

Aufgrund seiner Position unterhalb des Fahrzeuges gehört der Auspuff ebenfalls zu den Verschleißteilen. Nicht nur aufgrund der Anfälligkeit für Staub und Schmutz, sondern auch beim Befahren hoher Bordsteine durch das Hochschleudern von Steinen und Regenwasser wird er stark beansprucht. Oftmals kommt es zum Rosten des Auspuffs, was zu einem kleinen Bruch führt. Frisst sich der Rost weiter, kommt es zu kleinen Löchern. Diese verstärken die Lautstarke des Auspuffs stark, sodass Sie schnell erkennen, ob ein Austausch notwendig ist.

Die Reifen sollten in regelmäßigen Abständen optisch begutachtet und auf Ihre Einsatzfähigkeit überprüft werden. Denn der Reifen ist das einzige Bauteil des Autos mit direktem Kontakt zur Straße. Hiervon hängt Ihre Sicherheit maßgeblich ab. In Deutschland gilt eine gesetzliche Mindesttiefe von 1,6 mm für das Reifenprofil. Sicherer ist es jedoch, den reifen schon ab 2mm tauschen zu lassen. Zudem sollten Sie auf das Alter der Reifen achten. Die Reifen setzen sich aus einer speziellen Kunststoffmischung zusammen. Durch Hitzeeinwirkung. Temperaturunterschiede sowie Feuchtigkeit baut das Elastomer ab.

Vor dem Gebrauch: Die Anhängerkupplung prüfen

Die Anhängerkupplung gehört nicht zu den häufigsten Verschleißteilen. Dies liegt vor allem daran, dass sie bei vielen Autofahrer/innen nicht täglich im Gebrauch ist. Dennoch handelt es sich bei der Anhängerkupplung um ein sicherheitsrelevantes Bauteil, welches es vor jedem Gebrauch zu prüfen gilt. Auch vor dem Kauf ist es ratsam, sich über die verschiedenen Modelle zu informieren.

 

Schnell kann sich Rost ansetzen, der die Stabilität der Anhängerkupplung gefährdet. Wer dann mit angebrachtem Anhänger über holprige Straßen fährt, läuft Gefahr des Kupplungsbruchs. Dabei entstehen aus den Mikrorissen, die durch das Anrosten entstehen, tiefe Kerben im Material. Bei schlagartigen Belastungen bricht die Anhängerkupplung durch, sodass der Anhänger zu einer immensen Gefahrenquelle für den Straßenverkehr wird. Die Anhängerkupplung sollte an den Hauptbeanspruchungspunkten auf Rost, Bruch und Risse kontrolliert werden. Prüfen Sie dies vor jeder Nutzung der Anhängerkupplung.

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